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Jung wieder dabei: „Kam nicht von ungefähr“

VfL Wolfsburg Jung wieder dabei: „Kam nicht von ungefähr“

Das Comeback hatte sich Sebastian Jung anders vorgestellt: Beim 0:2 in Gladbach stand der Rechtsverteidiger seit Monaten mal wieder in der Startelf. Und während die Formkurve des VfL nach unten zeigt, sieht sich der 25-Jährige persönlich wieder auf dem Weg nach oben.

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Erster Startelf-Einsatz der Saison: VfL-Rechtsverteidiger Sebastian Jung spielte in Gladbach 90 Minuten durch.

Quelle: imago sportfotodienst

Am vorletzten Spieltag der Vorsaison, beim 2:1-Heimsieg gegen Dortmund, hatte Jung zum letzten Mal in der Wolfsburger Startformation gestanden. Danach tauchte er völlig ab, stand zu Beginn der aktuellen Spielzeit nicht mal mehr im Kader. Erst kam er am inzwischen verletzten Vieirinha nicht vorbei, nun an dessen Ersatz Christian Träsch. „Jetzt habe ich mich gefreut, dass ich wieder das Vertrauen vom Trainer bekommen habe“, sagt Jung über das Comeback in Gladbach.

Für den Ex-Frankfurter war es nur der nächste logische Schritt. Zuletzt hatte ihn Coach Dieter Hecking immerhin dreimal spät eingewechselt. „Er hat mir gesagt, dass ich in den vergangenen Wochen gut trainiere“, erklärt Jung, der sich auf dem besten Weg zurück zu alter Stärke sieht. Immerhin galt der Rechtsverteidiger vor einiger Zeit noch als Kandidat für einen festen Platz in der Nationalmannschaft. „Ich habe mir den Einsatz in Gladbach über die Trainingsleistung verdient. Das kam ja nicht von ungefähr“, sagt Jung.

Doch noch ist er nicht da angekommen, wo er wieder hinwill. Am Samstag hatte der gebürtige Hesse wie alle seine Teamkollegen noch Luft nach oben. „Ich wollte eigentlich meine Trainingsleistung auf den Platz bringen und Akzente setzen“, so Jung, der jetzt verspricht: „Ich werde weiter Gas geben.“ Allerdings: Nach der Länderspielpause kehrt mit Vieirinha ein weiterer Konkurrent auf seiner Position zurück...

tik/eh

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