Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Jung: Wechsel zum VfL auch für die Nationalmannschaft

VfL Wolfsburg Jung: Wechsel zum VfL auch für die Nationalmannschaft

Die Fußball-Weltmeisterschaft schaut Sebastian Jung vor dem Fernseher. Doch mit seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt zum VfL rechnet sich der Rechtsverteidiger auch bessere Chancen aus, fest für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen.

Voriger Artikel
Hier präsentiert der VfL 
seine neuen Trikots
Nächster Artikel
Hunt: Die neue 10 will in die Champions League

Das erste Auto war ein Polo: VfL-Neuzugang Sebastian Jung (r.) gestern bei der Trikotpräsentation im VW-Werk.

Quelle: Photowerk (bs)

Die Begrüßungsworte von Klaus Allofs klangen bei Jung besonders euphorisch. „Über ihn wurde so viel spekuliert, dass ich es kaum glauben kann, dass er wirklich da ist“, sagte der Manager. „Ich bin froh, dass Sebastian diese Entscheidung getroffen hat und zuversichtlich, dass er uns richtig weiterhelfen wird.“

Wie golden die Verpflichtung von Jung für den VfL sein kann, sieht man beim Blick auf die aktuelle Lage der Nationalelf. Die Position hinten rechts ist problematisch. Außer Philipp Lahm sind starke Rechtsverteidiger Mangelware. Eines der größten Talente für diese Rolle haben sich die Wolfsburger geschnappt. Vielleicht ist es der kommende Stammspieler in der DFB-Elf. „Ich bin mit dem Ziel nach Wolfsburg gewechselt, mich weiterzuentwickeln - auch im Hinblick auf die Nationalmannschaft. Vielleicht kann ich da den nächsten Schritt machen“, so Jung, der in den vergangenen Testspielen schon mal im Team von Bundestrainer Jogi Löw reinschnuppern durfte.

Zunächst steht für den Außenspieler aber der VfL im Vordergrund. „Nach 16 Jahren Eintracht Frankfurt ist mir der Abschied schwergefallen. Zum ersten Mal aus der Heimat weg zu sein, ist auch ein Schritt ins Ungewisse“, sagt der 24-Jährige, der vor eineinhalb Jahren schon einmal mit dem VfL verhandelt hatte: „Damals wollte ich aber mit Frankfurt in der Europa League spielen.“

Nun schließt sich der Kreis für den Neuzugang - auch, was Jungs bisherige Automarken angeht. „Mein erstes Auto war ein alter Polo von meiner Oma“, erzählt er. „Jetzt hat mir VW einen Touareg hingestellt. Da habe ich aber auch nicht Nein gesagt.“

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel