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Julian Draxler: „Ich bin enttäuscht“

VfL Wolfsburg Julian Draxler: „Ich bin enttäuscht“

Die 0:1-Niederlage in Irland und damit die erste Chance, die EM klarzumachen, verpasst - das alles hat Julian Draxler nur vorm Fernseher verfolgen können.

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Im Hinspiel war er noch erste Wahl: Im Oktober 2014 hatte die deutsche Nationalelf auf Schalke gegen Irland 1:1 gespielt. Julian Draxler (M.) stand damals in der Startelf. Aber danach fand der Wolfsburger von Bundestrainer Jogi Löw keine Berücksichtigung mehr.

Bundestrainer Jogi Löw hatte den Neuzugang des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten für die Partien in Irland und am Sonntag (20.45 Uhr) gegen Georgien nicht nominiert.

Erneut nicht nominiert - schon in der letzten Länderspielpause hatte Draxler dem Weltmeister zuschauen müssen. Damals war der VfL-Offensivmann nicht traurig darüber, weil gerade sein Wechsel von Schalke zum VfL über die Bühne gegangen war. Diesmal wollte er eigentlich dabei sein. Pustekuchen! „Klar bin ich enttäuscht“, gibt die Nummer 10 des Pokalsiegers zu, ohne lange zu überlegen. „Ich glaube, dass mein Einstieg hier ganz gut war. Aber der Bundestrainer wird seine Gründe dafür haben, warum er so entschieden hat“, ergänzte Draxler, der bis auf die Partie gegen Hannover einen soliden Einstand beim neuen Klub hatte.

Allerdings: Der 22-Jährige hat den Traum von der EM im nächsten Jahr in Frankreich längst nicht aufgegeben. „Es bringt jetzt nichts, sich zu fragen, warum der Bundestrainer so entschieden hat. Ich versuche, hier halt weiterhin Gas zu geben, um mich mit Hinblick auf die EM wieder in den Vordergrund zu spielen“, so der VfL-Profi, dessen Teamkollege André Schürrle beim 0:1 in Irland zum Einsatz gekommen war. Max Kruse wiederum musste von der Bank aus zuschauen.

Nach der 0:1-Pleite gegen die Iren (im Hinspiel hatte Draxler sein bislang letztes Länderspiel gemacht) muss Deutschland jetzt im letzten Gruppenspiel die EM-Teilnahme fix machen. Draxler: „Ich mache mir keine allzu großen Sorgen, dass wir das gegen Georgien nicht über die Bühne kriegen.“

eh

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