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Jubiläum: Heckings Hundert - und weitere Zahlen

VfL Wolfsburg Jubiläum: Heckings Hundert - und weitere Zahlen

Wenn der VfL gegen Borussia Dortmund spielt, ist das sowieso etwas Besonderes. Weil die Erinnerung an das Pokalfinale noch frisch ist, weil es die Top-Partie des Spieltags ist, weil beide Klubs um die Thronfolger-Position im deutschen Fußball konkurrieren.

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So fing es an: Dieter Hecking (M.) nach seinem ersten Bundesliga-Spiel als VfL-Trainer - mit einem starken Diego hatte es einen 2:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart gegeben. Am Samstag sitzt Hecking zum 100. Mal bei einer Liga-Partie auf Wolfsburgs Trainerstuhl.

Quelle: Imago

Für Dieter Hecking ist das Spiel am Samstag (18.30 Uhr) aus einem weiteren Grund nicht alltäglich: Er sitzt zum 100. Mal bei einem Fußball-Bundesliga-Spiel auf der VfL-Bank. Zahlen zum Jubiläum:

100 Bundesliga-Spiele als VfL-Trainer haben vor Hecking nur zwei Kollegen geschafft: Wolfgang Wolf (166) und Felix Magath (118), bei dem sich diese Spiele aber auf zwei Amtszeiten (68 und 50) verteilen.

3 Spieler , die in Heckings erster VfL-Startelf dabei waren, stehen auch in der voraussichtlichen Anfangsformation für Samstag: Diego Benaglio, Christian Träsch und entweder Marcel Schäfer oder Ricardo Rodriguez, die beim 2:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart am 19. Januar 2013 gemeinsam spielten - Schäfer als Linksverteidiger, Rodriguez als Linksaußen. Auf der Bank saßen damals mit Vieirinha und Bas Dost zwei Spieler, die unter Hecking zu festen Größen geworden sind.

50 Bundesliga-Spiele hat Hecking bisher als VfL-Trainer gewonnen, hat damit die beste Siegquote aller Wolfsburger Bundesliga-Übungsleiter (50,5%) - übrigens knapp vor Lorenz-Günther Köstner, der zwölf von 24 Spielen (also genau 50 Prozent) gewann.

10 Vorgänger hatte Hecking beim VfL in der Rolle des Cheftrainers, alle hatten einen schlechteren Punkteschnitt als der aktuelle Coach (1,80), dem Meistertrainer Felix Magath (1,56) noch am nächsten kommt. Rechnet man allerdings nur Magaths erste Amtszeit, ist dessen Schnitt mit 1,81 Punkten (noch) minimal besser. Auf einen Schnitt von 1,81 Punkten pro Spiel kommt Hecking auch, wenn er am Samstag gegen Dortmund gewinnt.

4 Schlüsselspiele nennt Hecking im Rückblick auf seine bisherige Zeit beim VfL: Das 4:1 vor knapp einem Jahr gegen die Bayern, weil es nach dem Tod von Junior Malanda die schwierigste Spielvorbereitung war, sein Team aber anschließend die beste Leistung seiner Amtszeit abrief. Das 0:2 im Oktober 2013 gegen Eintracht Braunschweig war die größte Enttäuschung, „ein Keulenschlag“, an dem er „lange zu knabbern“ hatte, wie er zugibt. Der folgende 2:1-Sieg in Augsburg sei dann „enorm wichtig gewesen“, wie Hecking seitdem oft betonte - „denn ab da habe ich gewusst, dass die Mannschaft funktioniert“. So gut funktioniert, dass der VfL erst die Europa League und ein Jahr später die Champions League erreichte - durch ein 3:1 am 32. Spieltag der Vorsaison in Paderborn. Auch das ein Schlüsselspiel, weil es Heckings größten Liga-Erfolg mit dem VfL perfekt machte. „Champions League spielen zu dürfen“, so sagte er damals, „ist auch für mich als Trainer ein Schritt nach oben.“

3402 Tage wird es am Samstag her sein, dass Dieter Hecking sein allererstes Spiel als Bundesliga-Trainer erlebte - mit Alemannia Aachen war er aufgestiegen, unterlag bei Bayer Leverkusen mit 0:3. Nach den Stationen Hannover und Nürnberg landete er beim VfL, mit dem er am Samstag sein 100. Ligaspiel bestreitet. Kurioserweise ist dann beim Gegner ein Spieler dabei, der auch schon 3402 Tage zuvor auf der Gegenseite stand: Gonzalo Castro, damals bei Bayer unter Vertrag, jetzt bei Borussia Dortmund und am Samstag voraussichtlich in der Startelf.

apa

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