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Jetzt startet Allofs den Rodriguez-Poker

VfL Wolfsburg Jetzt startet Allofs den Rodriguez-Poker

Am Samstagabend beim 2:1 des VfL gegen Werder Bremen hat Ricardo Rodriguez mal wieder gezeigt, wie gut er ist. Top-Klubs wie Manchester United und Bayern München haben den Linksverteidiger des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten im Visier (WAZ berichtete). Aber der VfL will mit dem Linksverteidiger verlängern - und deshalb rief Manager Klaus Allofs gestern Rodriguez‘ Berater Roger Wittmann und Gianluca Di Domenico an.

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Will mit Rodriguez (r.) verlängern: Manager Klaus Allofs.

Allofs startet den Rodriguez-Poker - der Nationalspieler der Schweiz hat zwar noch bis 2016 Vertrag in Wolfsburg, aber Allofs will den 22-Jährigen schon jetzt langfristig an den VfL binden. Wolfsburgs Manager bestätigt: „Ich habe mit Ricis Beratern gesprochen. Es wird schon bald konkrete Gespräche geben.“

Rodriguez selbst hatte am Samstagabend, nachdem er nach einem langen Sprint zur Führung getroffen hatte, gesagt, dass ihn das Thema Vertragsverlängerung („Ich warte nicht drauf“) nicht großartig interessiert. Er wolle sich auf die vielen Spiele mit dem VfL konzentrieren. Allofs zeigt Verständnis für Rodriguez‘ Aussage: „Rici wird jetzt nicht sagen: Ich will verlängern. Das wäre ja taktisch unklug von ihm...“

Ohne Ausstiegsklausel wird Rodriguez in Wolfsburg wohl nicht verlängern, zudem wird der VfL finanziell ordentlich was draufpacken müssen, um gegen die Mega-Konkurrenz aus München und Manchester eine Chance zu haben.

Allofs sieht‘s nicht ganz so. Er sagt: „Natürlich muss man martktübliche Preise zahlen. Aber wir wollen ihn nicht mit Geld halten, sondern wollen ihn überzeugen, dass wir hier sportlich erfolgreich sein können.“ Der Manager weiter: „Rici hat, seit der Trainer und ich da sind, eine gute Entwicklung genommen und ist bei uns als auch in der Nationalmannschaft eine unverzichtbare Größe geworden.“

eh

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