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Jetzt spielt Hecking in der ersten Trainer-Liga

VfL Wolfsburg Jetzt spielt Hecking in der ersten Trainer-Liga

Nach der Vizemeisterschaft die Krönung Pokalsieg - Dieter Hecking hat endlich seinen ersten Titel geholt. Ein Titel, der den Coach des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg in die Trainer-Elite aufsteigen lässt. Nach dem 3:1 gegen Dortmund wurde der 50-Jährige mit Lob überschüttet.

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Die Krönung eines tollen Jahres: Dieter Hecking wurde mit dem VfL Pokalsieger und Vizemeister - und gehört jetzt in Deutschland zur Trainer-Elite.

Dieter Hecking, der seinen 2016 auslaufenden Vertrag in Wolfsburg vorzeitig und möglicherweise schon demnächst verlängern dürfte, wird nach dem Triumph von Berlin bundesweit abgefeiert. Der Kicker etwa schrieb: „Hecking krönt sich selbst und ist endgültig angekommen im erlesenen Kreis der deutschen Vorzeige-Fußball-Lehrer“.

Lob, das ihm runtergehen müsste wie die vielen Siegerdrinks nach dem großen Erfolg. Nicht ganz! Der bodenständige Hecking hat die Lobeshymnen gelesen und genossen. „In Deutschland giltst du erst dann was als Trainer, wenn du einen Titel geholt hast. Aber an meiner Einstellung zum Beruf ändert dieser Titel nichts“, sagt der VfL-Coach. Er arbeite jetzt halt nicht mehr bei mittelklassigen Klubs wie in der Vergangenheit, als er noch Trainer in Nürnberg oder Hannover war, „jetzt habe ich eben das Glück, bei einem Verein zu sein, mit dem es leichter ist, Titel zu holen“.

Klingt so, als wolle er seinen großen Erfolg etwas relativieren. „Nein, natürlich steckt auch in diesem Erfolg eine Menge Arbeit drin. Ich will damit nur sagen, dass ich genauso gearbeitet habe wie zuvor auch.“ In diesem Jahr brachte diese Arbeit einen Titel. „Bis zu meinem 50. Lebensjahr wollte ich das hinbekommen. Das habe ich gerade so geschafft“, meinte der Trainer schmunzelnd.

Dass nach Pokalsieg und Vizemeisterschaft in der neuen Saison die Fallhöhe groß sein könnte, interessiert ihn jetzt noch nicht. Wolfsburgs Trainer bestens gelaunt: „Ganz ehrlich: Ich habe mir darüber noch keine Gedanken gemacht, dafür sind die Emotionen des tollen Wochenendes immer noch zu stark bei mir.“

eh

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