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Jetzt muss Hecking Stars streichen

VfL Wolfsburg Jetzt muss Hecking Stars streichen

Solche Luxusprobleme hätte jeder Trainer gern: Wenn der VfL morgen (15.30 Uhr) nach der Länderspielpause wieder in der Fußball-Bundesliga bei Schalke 04 randarf, hat Dieter Hecking die Qual der Wahl. Mit Ricardo Rodriguez, Daniel Caligiuri und Marcel Schäfer kommen drei Stammspieler zurück. Damit ist der Kader wieder komplett - und Hecking muss jetzt Stars streichen.

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Nicht mal bis hier wird‘s jeder schaffen: Auch für die Ersatzbank hat der VfL jetzt eine große Auswahl.

Quelle: imago sportfotodienst

Sechs Liga-Siege in Folge, Bayern-Verfolger - und jetzt auch noch alle Mann an Bord. Schäfer, Caligiuri (fehlten zuletzt jeweils wegen eines Muskelfaserrisses) und Rodriguez (Gesäßmuskel-Entzündung) wollen wieder in die Mannschaft. Alle drei lieferten zuletzt gute Argumente dafür.

Offensivmann Caligiuri war vor seiner Verletzung so erfolgreich wie noch nie, seit er beim VfL ist. Der fast schon aufs Abstellgleis geratene Schäfer zeigte hinten links, dass mit ihm immer noch zu rechnen ist. Und Rodriguez, der beste Linksverteidiger der Liga, hatte vor seiner Verletzung keine Minute gefehlt. Gestern im Training spielte hinten links nicht Rodriguez, sondern Schäfer. Ein Fingerzeig?

Die primäre Frage ist nicht, wen Hecking jetzt spielen lässt, sondern wen er überhaupt mitnimmt. Der Trainer vor der englischen Woche mit Schalke, Everton (Europa League) und Gladbach: „Wir wollen jetzt versuchen, auch das letzte Drittel der Hinrunde sehr erfolgreich zu gestalten, die Voraussetzungen dafür sind geschaffen. Die verletzten Spieler sind alle wieder zurück - ob alle gleich zum Einsatz kommen, muss man sehen, ob sie alle mitfahren, ebenfalls.“ Der Coach weiter: „Das werden harte Entscheidungen, was den Kader und die Aufstellung angeht.“ Aber Hecking hat es sich so gewünscht.

Die Frage, die sich beim großen Gedränge im Kader stellt: Bleiben alle Profis, die jetzt nicht erste Wahl sind, ruhig? Der VfL-Coach: „Es wird interessant sein zu sehen, wie die Spieler damit umgehen. Ich hoffe, dass sie das genau so gut machen wie vor der Länderspielpause. Dann können wir auch in den nächsten Spielen erfolgreich sein - auch auf Schalke.“

eh

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