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Jetzt muss Arnold der Mittelfeld-Chef werden

VfL Wolfsburg Jetzt muss Arnold der Mittelfeld-Chef werden

In der Hinrunde war Josuha Guilavogui auf der Doppel-Sechs neben Luiz Gustavo gesetzt. Doch am Samstag in Leverkusen droht dem VfL-Franzosen trotz seiner Genesung die Bank - damit sich Maxi Arnold als Sechser einspielt. Schließlich ist der 20-Jährige danach der Chef im Mittelfeld.

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Hat Guilavogui gut ersetzt: Arnold (l.) als Sechser kann eine Dauerlösung werden - gegen Lissabon muss er sich beweisen.

Denn nach der Partie bei Bayer steht am nächsten Donnerstag schon die Zwischenrunde in der Europa League gegen Sporting Lissabon an - und plötzlich wird‘s ganz dünn in der Mittelfeld-Zentrale. Im letzten Gruppenspiel in Lille hatte Guilavogui Gelb-Rot und Luiz Gustavo seine dritte Gelbe Karte gesehen. Bleibt Arnold. „Darüber habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht“, erklärt der Linksfuß - und ergänzt schmunzelnd: „Da wird der Trainer sicher etwas in der Hinterhand haben.“

Noch nicht, gibt Dieter Hecking jedoch zu. „Damit werde ich mich jetzt erst noch beschäftigen“, sagt der Coach. Einige Denkmodelle hat der 50-Jährige allerdings schon durchgespielt: „Maxi und Robin Knoche wären eine Möglichkeit, wenn Timm Klose gesund wird - aber das wird eng.“ Auch Christian Träsch sei eine Alternative. Oder, so Hecking weiter, „vielleicht finden wir auch eine andere Möglichkeit und spielen nur mit einer Sechs.“ Die hieße dann Arnold. Viel Verantwortung für das Talent. „Ich weiß selber einzuschätzen, wie ich spiele“, sagt er. Und: „Es geht immer noch besser.“

Für den Linksfuß ist es bislang nur „eine schöne Momentaufnahme“, dass er anstelle des zuvor verletzten Guilavogui randarf. Aber sein Coach macht ihm Hoffnung auf mehr. „Maxi hat die Rolle sehr gut angenommen. Es ist durchaus möglich, dass er auf dieser Position eine Dauerlösung wird“, erklärt Hecking. „Dass ich jetzt spiele, freut mich riesig“, sagt Arnold, „aber ich weiß, dass es ganz schnell in die andere Richtung gehen kann.“

tik/apa

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