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Jetzt gibt‘s Druck vom Aufsichtsrat

VfL Wolfsburg Jetzt gibt‘s Druck vom Aufsichtsrat

Wolfsburg. Der Start in die neue Saison war mau (nur fünf Punkte aus fünf Spielen), katastrophal war vor allen Dingen das letzte Spiel am Samstag in Bremen, als der Wolfsburger Fußball-Bundesligist beim zuvor noch punktlosen Werder mit 1:2 verlor.

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In Bremen passte gar nichts zusammen beim VfL: Die Wolfsburger (v. l. Bruma, Rodriguez, Casteels, Draxler) müssen sich schnell steigern.

Quelle: Imago

Am Dienstag gab‘s eine 75 Minuten lange Aussprache. Gegen Mainz muss am Sonntag ein Sieg her, fordert auch VfL-Aufsichtsratsmitglied und VW-Kommunikationschef Hans-Gerd Bode. Er macht Druck.

„Die Mannschaft hat jetzt die wichtige Aufgabe, zu Hause zu zeigen, dass sie den Fans was bieten will“, sagt der Mann, der VfL-AR-Chef Francisco Garcia Sanz beim Fahrsicherheitstraining von Mario Gomez und Co. am Dienstag in Ehra-Lessien vertreten hatte. Er formulierte klar und deutlich, dass schnell Besserung her muss. „Zufriedenstellend ist der Start nicht, die Mannschaft hat sich noch nicht komplett gefunden, da müssen wir noch eine Menge dran tun“, so Bode. Der VfL habe zwar viele tolle Spieler, die jedoch „im Moment noch nicht zur Hälfte ihr Potenzial abgerufen haben“. Die Leistung bei der Pleite in Bremen sei „indiskutabel“ gewesen. „Das war für alle unbefriedigend!“ Gleichwohl gab er zu: „Wir haben den Kader ziemlich durcheinandergewürfelt. Ich glaube, wir haben einen vernünftigen Plan gehabt, der ist im ersten Moment noch nicht aufgegangen. Aber da darf man den Kopf noch nicht in den Sand stecken. Doch klar ist: Wir müssen uns steigern. Auf dem Niveau wollen und werden wir nicht weitermachen.“

Bode hofft, dass die Aussprache am Dienstag geholfen hat, damit der VfL endlich seinen ersten Heimsieg einfahren kann. Er glaubt: „Der Trainer hat die richtigen Worte gefunden.“ Und er verspricht: „Wir werden im Spiel gegen Mainz einen anderen VfL sehen. Wir müssen es schaffen, dass jeder für sich motiviert ist auf dem Platz.“

Nach dem mauen Start und der Nicht-Leistung in Bremen hätten jetzt alle Druck: „Die Mannschaft, der Verein, das Management und wir auch - weil wir nicht damit gerechnet hatten, dass wir nur fünf Punkte haben“, so Bode.

eh

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