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Jetzt fällt die doppelte 200

VfL Wolfsburg Jetzt fällt die doppelte 200

Der VfL-Rekordspieler steht vor dem Durchbruch einer doppelten Schallmauer: Marcel Schäfer kann in den kommenden zwei Wochen die 200 Spiele in der Fußball-Bundesliga voll machen und kurz danach die gleiche Anzahl von Partien im Wolfsburger Trikot erreichen. Auf eine der beiden Marken freut sich der Linksverteidiger aber deutlich mehr.

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Sein erstes VfL-Spiel gegen Bielefeld: Marcel Schäfer (l.).

Wenn der VfL in einer Woche in Leverkusen spielt, kann Schäfer zum 200. Mal die Bühne in der Fußball-Bundesliga betreten. Eine Woche später gegen Hoffenheim - glücklicherweise bei einem Heimspiel - kann der Ex-Kapitän die gleiche Schallmauer für den VfL durchbrechen.

„Warum sind das zwei verschiedene Spiele?“, fragt Schäfer, als ihn die WAZ fragt, welches Jubiläum wichtiger ist. 2003, zu Beginn seiner Karriere wurde der Aschaffenburger eine Minute vor Schluss für 1860 München gegen Bochum eingewechselt. „Aber das zähle ich gar nicht richtig. In der Saison war ich kaum eingeplant. Die 200 für den VfL vollzumachen, das ist mir viel wichtiger, weil ich immer Wert darauf gelegt habe, kontinuierlich für einen Verein zu spielen und mir der VfL und die Stadt ans Herz gewachsen sind“, so der überzeugte Wolfsburger, der 2007 unter Trainer Felix Magath debütiert hatte - bei einer 1:3-Pleite gegen Bielefeld.

Seitdem hat er kaum ein Spiel verpasst, und es wird in den nächsten Wochen Gespräche über eine Verlängerung seines Vertrags geben, der ihm dann auch eine Zukunft beim VfL nach der aktiven Karriere sichern soll. Schäfer: „Die Ehe zwischen dem Verein und mir hält jetzt sieben Jahre. Ich würde mich riesig freuen, wenn es noch deutlich länger klappen würde.“

rs

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