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Ismaël: „Team hat Botschaft der Fans verstanden“

VfL Wolfsburg Ismaël: „Team hat Botschaft der Fans verstanden“

Heidenheim. Sie können es doch noch: Mit dem 1:0-Sieg beim 1. FC Heidenheim in der zweiten Runde des DFB-Pokals hatten die Profis des VfL Wolfsburg endlich Grund zu feiern. Nach sieben Pflichtspielen ohne Sieg gab es für den Fußball-Bundesligisten mal wieder ein Erfolgserlebnis.

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Debütant: Justin Möbius (am Ball) absolvierte sein erstes Profi-Pflichtspiel.

Quelle: Imago

Die Erleichterung war den Spielern und Interimstrainer Valérien Ismaël nach der Partie deutlich anzumerken. Besonders für Nachwuchsspieler Justin Möbius, der sein erstes Profi-Pflichtspiel für den VfL bestritt, war es eine besondere Partie.

„Wir sind erleichtert, dass wir die nächste Runde erreicht haben. Heidenheim hat uns alles abverlangt, aber wir haben den Kampf angenommen. Das Team hat die Botschaft der Fans verstanden“, lobte Ismaël. Rundum war der 41-Jährige aber nicht zufrieden, einige Dinge haben dem Coach noch nicht gefallen. Teilweise habe seine Mannschaft zu hektisch agiert, der letzte Pass sei nicht angekommen und an den Flanken gelte es noch zu arbeiten. Dafür hat der Trainer jetzt zwei Tage Zeit, ehe am Samstag (15.30 Uhr) das nächste Bundesliga-Spiel gegen Leverkusen ansteht.

Dann wird auch Diego Benaglio seinen Platz im Tor wieder räumen müssen, der die Wolfsburger vor allem in der Schlussphase vor der Verlängerung bewahrte und seinen Kasten sauber hielt. „Ich habe mich sehr auf das Spiel gefreut. Der Sieg war sicherlich ein Schritt nach vorn“, sagte der Kapitän, der gegen Heidenheim zum ersten Mal in dieser Spielzeit bei einem Pflichtspiel zwischen den Pfosten stand. „Der Sieg war enorm wichtig, nachdem die letzten Wochen nicht so positiv verlaufen waren und bringt uns hoffentlich ein wenig Selbstvertrauen zurück“, so der 33-Jährige.

Besonders aufregend war die Partie für Möbius. Erstmals stand der 19-Jährige mit dem Profikader in einem Pflichtspiel auf dem Rasen. Vor seiner Einwechslung in der 30. Minute war ihm schon ein wenig mulmig zumute. „Ich bin mega glücklich. Klar war ich im ersten Augenblick ein wenig nervös, aber irgendwann blendest du alles aus und versuchst dein Bestes zu geben“, sagte der Mittelfeldspieler.

Bis zum Schluss musste der VfL um den Einzug ins Pokal-Achtelfinale zittern. „Am Ende ist mir das Herz in die Hose gerutscht, da haben wir das Glück herausgefordert“, gab Maxi Arnold zu, der seine Sache als Draxler-Ersatz im zentral offensiven Mittelfeld ordentlich machte. „Es war nicht alles Gold, was glänzt. Nach dem 1:0 haben wir teilweise aufgehört Fußball zu spielen. Aber ich kann endlich wieder mit einem Lächeln einschlafen“, freute sich der 22-Jährige.

eh/mwe

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