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Ismaël: So packt er seine Verlierer jetzt an

VfL Wolfsburg Ismaël: So packt er seine Verlierer jetzt an

Vor zwei Wochen übernahm Valérien Ismaël das Amt des entlassenen Trainers Dieter Hecking beim VfL. Nachdem der Trainingsfluss durch das Pokal-Spiel in Heidenheim unterbrochen worden war, steht dem 41-Jährigen jetzt erstmals eine komplette Trainingswoche zur Verfügung, um die Profis auf die Partie in Freiburg vorzubereiten.

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Sie müssen sich in allen Bereichen verbessern: Die VfL-Profis sind in der Tabelle weiterhin Drittletzter. Interimscoach Valérien Ismaël (r.) ist nun gefordert, ihre Köpfe wieder freizubekommen und an taktischen Dingen zu arbeiten.

Quelle: Imago (1)

Wolfsburg. So will Ismaël seine Verlierer nach dem 1:2 gegen Bayer jetzt anpacken: „Wir werden in dieser Woche dort ansetzen, wo wir vor dem Darmstadt-Spiel angefangen haben“, sagt der Coach. Damit gegen das Team von Trainer Christian Streich am Samstag der langersehnte zweite Saisonsieg eingefahren wird, müssen in dieser Woche die Zügel anzogen werden. Der Deutsch-Franzose will nicht nur die Köpfe freibekommen, sondern auch an taktischen und spielerischen Dingen arbeiten. „Trotz der negativen Stimmung und der Kritik müssen wir weiter positiv bleiben. Es bleibt uns nichts anderes übrig“, weiß Ismaël.

Auf dem Platz wird es in diesen Tagen darum gehen, weiter an der Kompaktheit zu arbeiten, das aggressive Anlaufen zu intensivieren und im Spiel nach vorn die Tiefe zu suchen. Daran mangelte es dem VfL in den letzten Wochen, verbunden mit dem abhanden gekommenen Selbstvertrauen. Das war nach dem Heidenheim-Sieg zwar etwas gestärkt, beim ersten Gegentor gegen Leverkusen war die Verunsicherung aber schnell wieder spürbar. Dennoch: „Die Spieler ziehen mit und wollen umsetzen, was ich von ihnen erwarte. Wir müssen derzeit einfach mehr tun als der Gegner, aber dazu ist das Team bereit“, sagt Ismaël. Gegen Bayer war es das in der zweiten Halbzeit nicht mehr.

mwe

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