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„In Nürnberg hätte ich gespielt“

VfL Wolfsburg „In Nürnberg hätte ich gespielt“

Er war gekommen, um bei einem Topklub in der Stammelf zu spielen. Doch nach seinem Platzverweis am ersten Spieltag in Hannover kam Timm Klose beim VfL nicht mehr zum Zug. Beim Test in Edinburgh hatte der Innenverteidiger zuletzt nicht gut ausgesehen, in der schweizerischen Nationalmannschaft ist er seit Wochen außen vor, und bei der Rückkehr zu seinem Ex-Verein Nürnberg in der nächsten Woche wird er nur Ersatz sein. Nun sprach Klose über diese Themen:

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Nimmt die Kritik an: VfLer Timm Klose.

Die Kritik nach dem Test

Nach dem Test bei Heart of Midlothian gab‘s Kritik von Trainer Dieter Hecking. Klose ist einsichtig: „Nach langer Zeit mal wieder 90 Minuten gespielt zu haben, ist positiv. Aber es gibt Dinge, die ich verbessern kann. Defensiv habe ich keine Mühe, aber beim VfL geht es auch darum, wie man offensiv spielt. Der Trainer hat Recht, dass es da bei mir besser geht.“

Die Situation beim VfL

Im Pokal und am ersten Spieltag stand er in der Startelf, dann sah Klose in Hannover Gelb-Rot und war fortan draußen. „Natürlich bin ich mit Zielen und Hoffnungen zum VfL gekommen. Die wurden nach einem Spiel zerstört“, sagt der Schweizer. „Das will man zwischendurch nicht wahrhaben, ist von Zeit zu Zeit gefrustet. Aber der Trainer hilft einem dabei, sich zu verbessern.“ Und dennoch hat er sich Gedanken gemacht, ob der Wechsel der richtige Schritt war: „Eigentlich bereut man nichts, aber am Anfang denkt man schon: In Nürnberg hättest du sicher gespielt.“ Nun aber will er sich durchbeißen: „Mein nächster Schritt ist, mich beim VfL durchzusetzen. Alles andere gehört zum Leben dazu.“

Die schweizerische Nati

Bei den vergangenen beiden Länderspiel-Reisen war Klose nicht mehr dabei. „Ich habe mit dem Nationaltrainer gesprochen, auch Dieter Hecking ist mit Ottmar Hitzfeld in Kontakt. Ich muss hier meine Leistung zeigen. Diese Chance will ich jetzt packen“, so Klose.

Die Rückkehr nach Nürnberg

Am Montag war Klose in der alten Heimat. „Ich habe noch viele Freunde dort, die Mannschaft spielt fast unverändert. Es wird etwas Spezielles und Schönes sein“, schaut er auf den kommenden Samstag voraus, wenn der VfL beim Club aufläuft.“ Der Abwehrspieler wünscht sich natürlich einen Dreier für Wolfsburg. „Aber Nürnberg bleibt für mich ein Verein, der top geführt ist und bei dem der familiäre Aspekt sofort spürbar ist.“ Dennoch ist der FCN auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Klose: „Sie haben mit Timmy Simons einen wichtigen Spieler verloren und hatten mich auch als Führungskraft gesehen. Ich denke, wir müssen dort aufpassen.“

rs

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