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Im Schwarzwald hieß das Ziel Königsklasse

WAZ/AZ-Serie Im Schwarzwald hieß das Ziel Königsklasse

Pokalsieger und Vizemeister - Daniel Caligiuri hat mit dem VfL Wolfsburg eine überragende Saison hingelegt. In der WAZ-Serie „Der Cup und der Weg in die Champions League“ blickt der Offensivmann des Fußball-Bundesligisten auf seine bislang beste Spielzeit zurück.

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Mama und Papa zu Besuch: VfL-Profi Daniel Caligiuri während des Trainingslagers in Donaueschingen. Ganz in der Nähe, in Villingen-Schwenningen, wurde er geboren. Seine Eltern hatten es daher nicht weit, um vorbeischauen zu können.

Hier im Trainingslager der italienischen Nationalmannschaft in Florenz fange ich so langsam an zu realisieren, was wir da am Wochenende geschafft haben. Dieser Pokalsieg bleibt unvergessen, aber nicht minder schön war unsere Bundesliga-Saison mit dem Erreichen der Champions League. Ich erinnere mich noch relativ gut an einen Nachmittag im Trainingslager in Donaueschingen im schönen Schwarzwald, aus dem auch ich komme. Da saßen wir mit einem Mentaltrainer zusammen. Jeder von uns hat da aufgeschrieben, was für ihn wichtig ist, damit wir als Mannschaft Erfolg haben. Es ging auch ums Saisonziel. Und nachdem wir uns für die Europa League qualifiziert hatten, konnte der nächste Schritt nur die Champions League sein. Das stand neben Zusammenhalt und anderen Dingen auch bei mir drauf.

Mein Ziel war, in der neuen Saison mehr Spiele und es dem Trainer so schwer wie möglich zu machen. Als ich dann beim Pflichtspielstart in Darmstadt nicht in der Startelf stand, war ich enttäuscht. Aber ich habe mich nicht hängenlassen, sondern mich weiter reingebissen - obwohl ich auch beim Bundesliga-Start in München und in unserem ersten Heimspiel gegen Frankfurt nicht erste Wahl war. Beim 1:1 bei 1899 Hoffenheim ist mir die Vorlage zum Tor von Ivica Olic gelungen, zudem habe ich durchgespielt. Das war so ein kleines Zeichen von mir, dass ich auch noch da bin.

Für uns als Mannschaft war der Auswärtspunkt nach der ärgerlichen Niederlage bei den Bayern verdammt wichtig, denn nachdem wir wegen vieler Verletzungsprobleme in der Vorbereitung schwer in die Saison reingekommen sind, gab‘s Kritik von den Medien. Wichtig war für mich damals, dass wir zusammengehalten haben.

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