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Im Kampfanzug aus der Krise - Ismaël will Sieg gegen Heidenheim

VfL Wolfsburg Im Kampfanzug aus der Krise - Ismaël will Sieg gegen Heidenheim

Wolfsburg. Ein K.o.-Spiel zum ungünstigen Zeitpunkt - das erwartet den VfL am Mittwoch (18.30 Uhr) in der zweiten Runde des DFB-Pokals beim 1. FC Heidenheim. Seit sechs Partien ist Wolfsburgs Fußball-Bundesligist inzwischen sieglos, steckt in der Krise. Aber gegen den starken Tabellendritten der 2. Liga muss die Wende her.

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Mit vollem Einsatz: Gegen Heidenheim fordert Interimstrainer Valérien Ismaël von Jakub Blaszczykowski (l.) und Co. Kampfbereitschaft.

Quelle: Imago

„Ich bin grundsätzlich ein positiv denkender Mensch“, sagt VfL-Interimstrainer Valérien Ismaël. Er wisse aber auch, dass nicht immer alles nach Plan läuft: „Rückschläge gehören in unserem Beruf dazu. Manchmal dauert es länger, bis das nächste Erfolgserlebnis kommt.“ Auf dieses wartet der VfL in der Liga schon seit Wochen. Entweder spielten die Wolfsburger 0:0 oder verloren ihre Partien - wie am Wochenende, als es das peinliche 1:3 bei Darmstadt 98 und den Sturz auf den Relegationsplatz gab.

Trotzdem war Ismaël da mit den ersten 20 Minuten zufrieden. Daran gelte es anzuknüpfen. „Uns fehlte ein wenig der Zug zum Tor, aber ich wünsche mir, dass wir die Leistung bis zur Roten Karte über das gesamte Spiel zeigen“, so der Interimstrainer, der von seinem Team am Mittwoch vor allen Dingen eines sehen will: Kampf. „Wir müssen den Kampfanzug herausholen“, fordert der 41-Jährige. Das fordern auch die Fans: Am Trainingsplatz hängten die Anhänger ein Transparent mit dem Schriftzug „Mit Kampf und Leidenschaft“ auf.

Kampf - den fordert auch der in die Kritik geratene Manager Klaus Allofs. „Heidenheim gehört zur Spitzengruppe der zweiten Liga. Bei dem Klub hat sich eine Menge entwickelt. Kampf muss der erste Ansatz sein“, sagt Allofs.

Klar ist: Mit dem FCH wartet am Mittwochabend ein unangenehmer Gegner, der - unter normalen Bedingungen - aber schlagbar ist. „Kontinuität wird in Heidenheim groß geschrieben. Der Gegner spielt sehr diszipliniert und verfügt über ein schnelles Umschaltspiel. Außerdem ist Heidenheim bei Standards stark. Wir müssen konzentriert sein“, warnt Wolfsburgs Coach.

Kleiner Mutmacher für die zuletzt leidgeprüften VfL-Anhänger: Zweimal mussten die Wolfsburger im Pokal in der Vergangenheit gegen Heidenheim ran, und zweimal wurde gewonnen. Am Ende der jeweiligen Spielzeit holte der VfL immer einen Titel - 2009 war es die Meisterschaft und 2015 der DFB-Pokal...

eh/mwe

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