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Im Heimfinale gibt‘s Pfiffe von den Fans

VfL Wolfsburg Im Heimfinale gibt‘s Pfiffe von den Fans

Oje, dem VfL geht auf den letzten Metern in diesem Jahr die Puste aus: Im Heimspiel am Samstag vor 30.000 Zuschauern in der ausverkauften VW-Arena gab‘s gegen den Hamburger SV ein 1:1 (0:1) - und zwischendurch sogar Pfiffe von Teilen der eigenen Anhängerschaft.

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Dem VfL geht die Luft aus: Gegen den HSV gab‘s für Diego Benaglio (r.), Bas Dost und Co. erst Pfiffe, dann Applaus.

Erst als Maxi Arnold das 0:1 durch Nicolai Müller egalisierte, kehrte im letzten Heimspiel des Jahres Weihnachtsstimmung ein.

Als sich die Profis nach dem Spiel mit einem Video auf der Anzeigetafel, kleinen Geschenken ans Publikum und einer Ehrenrunde durch die verdunkelte Arena verabschiedeten, bekamen sie von den auf den Tribünen verbliebenen Fans den verdienten Applaus. Schließlich haben sie ein Jahr mit Vizemeisterschaft, Pokalsieg, Supercup-Gewinn und dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League nun (fast) hinter sich.

Doch während der Partie hatte es vereinzelt immer wieder Pfiffe gegeben - gegen einzelne Spieler wie André Schürrle und Dante, aber auch zur Halbzeit. „Das kann ich nicht nachvollziehen“, sagte VfL-Manager Klaus Allofs, der festgestellt hat, „dass die Erwartungshaltung inzwischen eine andere ist.“ Maxi Arnold erklärte: „Wir sollten die Kirche im Dorf lassen. Das gehört sich nicht.“

Das Heimspiel des VfL Wolfsburg gegen den Hamburger SV endete mit 1:1 - Maxi Arnold erzielte des Ausgleichstreffer für die Wölfe.

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Zumal der VfL erst vier Tage zuvor erstmals ins Achtelfinale der Champions League eingezogen war. Doch in der Liga scheint den Wolfsburgern tatsächlich im Jahres-Endspurt die Puste auszugehen. 0:0 in Augsburg, 1:2 gegen Dortmund und nun das 1:1 gegen den HSV - nur weil die Konkurrenten auch patzten, ist der VfL immerhin noch Vierter. „Das ist kein Anlass, die Nerven zu verlieren“, beruhigte Kapitän Diego Benaglio. Auch für Arnold ist der Zug noch lange nicht weg: „Vielleicht fahren die alle mit dem Regionalexpress - wir kommen dann mit dem ICE.“

An fehlender Kraft soll‘s trotz der vielen Spiele nicht gelegen haben. „Das ist nicht das Problem, häufig können wir noch mehr investieren als der Gegner“, sagte Allofs. Nur der Ertrag stimmt nicht mehr...

tik/eh

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