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„Ich wollte unbedingt jetzt nach Wolfsburg“

WAZ-Interview „Ich wollte unbedingt jetzt nach Wolfsburg“

Er ist bisher der einzige Winter-Neuzugang des VfL und macht im ersten Trainingslager mit dem Wolfsburger Fußball-Bundesligisten einen guten Eindruck. Gestern stellte sich Mittelfeldspieler Junior Malanda in Abu Dhabi den Medien vor und sprach über den Wechsel aus Belgien, seine Zukunft und die WM.

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Da bin ich: Wolfsburgs Neuzugang Junior Malanda im Trainingslager in Abu Dhabi; der Belgier freut sich auf seine Zeit beim VfL.

Quelle: Photowerk (he)

WAZ: Belgier gelten als Sprachtalente, in welcher führen wir das Interview?

Malanda: (lacht) Ich hatte zu Hause Deutsch-Unterricht, seitdem der Wechsel feststand. Guten Tag und Wie viel Uhr ist es kann ich schon sagen. Deutsch ist ein bisschen wie Flämisch, aber ganz anders als Französisch. Es ist schwierig, aber die Anweisungen des Trainer verstehe ich schon ganz gut. Wir sprechen am besten auf Englisch.

WAZ: Müssen Sie nun neben der Sprache auch die Bundesliga lernen?

Malanda: Ja, es ist anders als in Belgien. Aber ich darf nicht zu viel Ehrfurcht vor den großen Namen in der Bundesliga haben. Ich versuche, jeden Tag zu lernen - auch von den tollen Teamkollegen. Es war wichtig, dass ich gegen Arnheim einen guten Start hatte.

WAZ: Wie sind Ihre Ziele beim VfL?

Malanda: Ich wollte unbedingt jetzt nach Wolfsburg, um den nächsten Schritt in meiner Karriere zu machen. Mein Ziel jetzt ist es, mich weiterzuentwickeln. Ich will mich an die Bundesliga gewöhnen und vielleicht ein paar Einsätze bekommen. Wenn ich noch nicht sofort spiele, ist das aber kein Problem.

WAZ: Was für einen Spieler bekommt der VfL mit Ihnen?

Malanda: Meine Stärke ist die Defensive. Ich bin aber auch einer, der mit nach vorn geht und Tore erzielen kann.

WAZ: Sie wirken sehr robust, machen Sie extra Krafttraining?

Malanda: Nein, den Körper habe ich von meinem Vater. Er hat einen ähnlichen Körperbau.

WAZ: Ihr Vater ist hier, kommt er auch mit nach Wolfsburg?

Malanda: Nein, ich werde allein wohnen. Das war bei meinem letzten Wechsel auch so. Ich bin es gewohnt.

WAZ: Was machen Sie dann, wenn es kein Training gibt?

Malanda: (lacht) Ich schlafe. Ich muss immer gut vorbereitet sein - gerade in einem neuen Team. Manchmal spiele ich auch Playstation, treffe mich mit Freunden oder schaue Filme.

WAZ: Sie twittern auch viel...

Malanda: Ja, in Belgien war das was Privates. In Wolfsburg wurde mir schon gesagt, dass die Nachrichten jeder interpretieren wird. Also werde ich es etwas weniger machen.

WAZ: Hat Ihre Rückennummer 19 eine spezielle Geschichte?

Malanda: Sie haben mich gefragt, ob ich die 3 oder die 19 haben möchte. Dann habe ich die genommen, weil es mein Alter ist.

WAZ: Träumen Sie von der WM?

Malanda: Nein, ich denke nicht an die WM. Das ist sehr schwierig. Ich habe bei U-21-Länderspielen oft mit Nationaltrainer Marc Wilmots gesprochen. Aber nie über die WM. Doch ich bin in die Bundesliga gekommen, um eine bessere Chance zu haben, in unsere A-Nationalelf zu kommen.

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