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„Ich wollte ihn nicht provozieren“

VfL Wolfsburg „Ich wollte ihn nicht provozieren“

Die Fäuste geballt, den Blick auf Dieter Hecking gerichtet - das Bild von dem Mann, der am Samstag in Gladbach hinter dem VfL-Trainer saß, ging am Wochenende durch die Medien und die sozialen Netzwerke.

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Dieses Bild ging durch alle Medien: Ein Gladbach-Fan, der angeblich Dieter Hecking provozieren will - so jedenfalls wurde das Foto in vielen Berichten interpretiert

Es sieht so aus, als würde Mehmet Christian Kerimoglu den Coach des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten verspotten wollen. „Aber so war das überhaupt nicht gemeint“, stellt der 36-Jährige klar.

Kerimoglu ist Unternehmer und Gladbach-Fan, seit er denken kann. Am Samstag war er wie so oft mit Freunden und Kunden im Stadion. Als Hecking von Schiri Felix Zwayer auf die Tribüne geschickt wurde, bekam er den Platz unmittelbar vor Kerimoglu.

Kurz danach fiel die Gladbacher Führung. „Ich wollte Hecking mit meinem Jubel überhaupt nicht provozieren, das bringen die Bilder völlig falsch rüber“, erläutert Kerimoglu, als ihn die WAZ am Montag erreichte. „Ich habe mich einfach nur über das Tor gefreut.“ Sollte ein falscher Eindruck entstanden sein, täte ihm das sehr leid.

Er habe auch weder was gegen Hecking noch gegen den VfL Wolfsburg. „Ich habe ihm sogar gesagt, dass er ein richtig guter Trainer für Gladbach wäre“, erzählt der gebürtige Krefelder. „Und ich habe ihn auch gefragt, ob er ein Bier möchte...“

Das Angebot lehnte Hecking dankend ab. Kerimoglu: „Er musste sich natürlich aufs Spiel konzentrieren und war sehr fokussiert. Aber ich fand ihn sehr freundlich.“ Und dem VfL traut der Gladbach-Fan in dieser Saison wieder einiges zu: „De Bruyne fehlt natürlich, aber wir müssen bei der Borussia ja auch ohne Kruse und Kramer klarkommen. Und ich glaube, dass Wolfsburg auch in dieser Saison wieder zu den ersten vier, fünf Mannschaften gehören wird.“

apa

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