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Ich war froh, dass der Traum weiterging

WAZ-Serie mit Maxi Arnold Ich war froh, dass der Traum weiterging

Aus der eigenen Jugend den Aufstieg zum Bundesliga-Stammspieler geschafft - Maxi Arnold hat das erfolgreichste Jahr in seiner noch jungen Fußballer-Karriere hingelegt. In der WAZ-Serie „Der VfL, Europa und ich“ blickt das Top-Talent auf eine beeindruckende Saison zurück.

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Torjubel in Augsburg: Maximilian Arnold (r.) traf bei seinem Startelf-Comeback zum Ausgleich für den VfL.

Quelle: dpa

Zwei Spiele Rot-gesperrt, danach drei Partien, in denen ich nicht zum Einsatz gekommen bin - es lief nicht für mich in der Anfangsphase. Und dann auch noch das Derby gegen Braunschweig, das wir verloren. Ich war danach bei der U-20-Nationalelf. Als ich zurückkam, schien es so, als ob es Änderungen in der Startelf geben könnte. Am Mittwoch vor dem Augsburg-Spiel durfte ich im Training in der A-Elf mittrainieren.

Und dann kommt dieses Spiel, mir verspringen die Bälle, und ich dachte: Das kann doch nicht sein! Aber ich habe weiter versucht, der Mannschaft zu helfen - und sie hat versucht, mir Sicherheit zu geben. Trotz des Tores blieb‘s bei mir im weiteren Spielverlauf ziemlich holprig.

Dieser Teamgedanke ist mir aber ganz wichtig. Wir sind eine gute Truppe, wir sprechen viel. Auch die jungen Spieler werden gefragt. Natürlich zählt das Wort von Diego Benaglio und Marcel Schäfer mehr. Aber sie sind ja auch schon lange hier und verkörpern etwas, was wir jungen Spieler erst noch erreichen wollen.

Nach meinem Zitterspiel in Augsburg, in dem wir trotz einer schwachen ersten halben Stunde unseren ersten Auswärtssieg geholt haben, war ich einfach nur froh, dass mein Traum von der Bundesliga nach dem missglückten Start weiterging. Der Trainer hat mir die Chance gegeben, und ich habe versucht, diese Chance zu nutzen. Dass es so gut klappte und wir danach kein Hinrunden-Spiel mehr verloren, habe ich einfach nur genossen.

Morgen lesen Sie:

  • Der Trainer hat mich ins Zentrum gestellt
  • Was ich von Diego gelernt habe
  • Wie ich seinen Abschied erlebte
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