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„Ich möchte Profi werden“

VfL Wolfsburg „Ich möchte Profi werden“

Moritz Sprenger - ist er nach Maxi Arnold und Robin Knoche das nächste VfL-Talent, das den Sprung nach oben schafft? Beim 0:0 des Fußball-Bundesligisten bei Heart of Midlothian durfte der 18-Jährige zum ersten Mal bei den Profis ran.

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Mit den Profis am Ball: Moritz Sprenger.

Sprenger machte es - bis auf einen kleinen Patzer, den er selbst wieder ausbügelte - mit einer verblüffenden Ruhe. „Das war mal eine schöne Erfahrung“, sagte der Gifhorner, der in der U 13 vom MTV zum VfL gewechselt und dort zu einem großen Talent gereift ist. Trainer Dieter Hecking traut ihm den Sprung nach ganz oben zu. Er sagt: „Er besticht mit seiner Ruhe. Und wenn er mal einen Fehler macht, bügelt er ihn selbst wieder aus.“

Ein Lob, mit dem der gebürtige Magdeburger gut umgehen kann. Denn Sprenger ist trotz seines steilen Aufstiegs im Nachwuchsbereich auf dem Boden geblieben. „Ich möchte Profi werden“, formuliert Sprenger sein Ziel, „hier mal reinschnuppern zu dürfen, ist sicher eine gute Möglichkeit für mich. Mal schauen, was am Ende dabei herauskommt.“

Thomas Spöttle (Co-Trainer der VfL-B-Jugend) hatte ihn geholt, Matthias Stammann (VfL-C-Jugend-Coach) und A-Jugend-Trainer Dirk Kunert bezeichnet er als seine Förderer: „Dirk hat auf mich gesetzt, obwohl ich jüngerer Jahrgang bin.“ Beim Abitur (Leistungskurse Mathe, Chemie, Englisch) konnte ihm das Trio nicht helfen. Das meisterte Sprenger mit einem Abi-Schnitt von 1,2 allein.

Seine Eltern („mein Papa war auch Fußballer, meine Mama eine Schwimmerin“) und seine drei Schwestern („sie haben mit Fußball nicht so viel am Hut“) stehen immer voll hinter ihm, damit sich Sprengers Traum von einer Profi-Karriere erfüllt.

eh

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