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„Ich habe mir fast den Fuß gebrochen“

VfL Wolfsburg „Ich habe mir fast den Fuß gebrochen“

Wolfsburg. Auweia, das war eine deutliche Angelegenheit vom Ergebnis her: 1:5 verlor Wolfsburgs Fußball-Bundesligist gestern Abend gegen die torgeilen Dortmunder, die zuvor zweimal in Folge mit 6:0 gewonnen hatten. Zudem gab‘s für den VfL eine Hiobsbotschaft: Daniel Didavi hat sich erneut am Knie verletzt und soll noch in dieser Woche operiert werden. Manager Klaus Allofs sprach von einer Arthroskopie. Es droht ein wochenlanger Ausfall.

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Auch der geht nicht rein: Unmittelbar vor der Linie berührt BVB-Torwart Roman Bürki den Ball noch mit den Fingern - und der Nachschussversuch von Mario Gomez aus kürzester Distanz geht an den Pfosten.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburgs kreativer Mittelfeldspieler war überraschend wieder dabei - nachdem er am Samstag beim 0:0 bei 1899 Hoffenheim noch hatte passen müssen. Am Donnerstag hatte er sich einem Eingriff am Knie unterziehen müssen. Jetzt fällt er erneut aus. „Wir wussten im Vorfeld von dem Risiko, aber Daniel wollte unbedingt spielen“, sagte Trainer Dieter Hecking. Didavi wurde zur Pause eingewechselt, er traf - und musste kurz vorm Abpfiff wieder runter. Hecking: „Nach dem 1:2 hat sich sein Knie wieder gemeldet...“

Das ist bitter, denn der Ex-Stuttgarter zeigte sich als einziger VfLer vor dem Tor eiskalt. Mario Gomez war es erneut nicht. „Wir hätten Minimum vier Tore schießen müssen“, haderte Hecking mit der Chancenverwertung. Es war wie schon am Samstag in Hoffenheim. Wolfsburg spielte sich beste Möglichkeiten heraus - und versiebte sie. „Anfangs spielen die Dortmunder zwei Pässe in die Schnittstelle und das sind dann gleich zwei Tore. Aber wir hätten ja selbst welche machen müssen“, ärgerte sich der Nationalmannschafts-Torjäger - und entschuldigte sich: „Es tut mir leid, dass ich die Tore wieder nicht gemacht habe. So haben wir 1:5 verloren, wir hätten aber auch unentschieden spielen können.“

In der ersten Halbzeit war er halblinks vor BVB-Torhüter Roman Bürki aufgetaucht - und gescheitert. Nach dem Seitenwechsel war es dann richtig kurios, als er aus Nahdistanz die Kugel nicht über die Linie bekam. Gomez kopfschüttelnd: „Ich kann es immer noch nicht glauben, dass der nicht reingeht. Ich habe mir fast den Fuß dabei gebrochen.“

von Engelbert Hensel und Pascal Mäkelburg

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