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„Ich habe gemerkt, dass er gut kommt...“

VfL Wolfsburg „Ich habe gemerkt, dass er gut kommt...“

Manchmal ist es kein Zufall, wer die wichtigen Tore schießt! Kevin De Bruyne sticht derzeit beim VfL nicht nur wegen seines Volleyknallers zum 1:1 gegen Lille heraus. Der Belgier entwickelt sich zu dem Führungsspieler, der er eigentlich nie sein wollte.

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Erleichtert nach dem Tor: Kevin De Bruyne.

Fußball spielt De Bruyne, weil es ihm Spaß macht. „Kapitän zu sein, wäre nichts für mich. Das ist nicht meine Art. Ich will Fußball spielen - das ist alles“, sagte er einmal im WAZ-Interview. Und als Wortführer auf und neben dem Platz war der Youngster in seinen ersten Monaten nicht aufgefallen. Doch das ändert sich gerade. „Man hat Kevin immer vorgeworfen, dass seine Körpersprache zu negativ ist“, sagt Trainer Dieter Hecking. „Doch daran, wie er jetzt Mannschaft und Publikum mitnimmt und Akzente setzt, sieht man deutlich, dass sich seine Ausstrahlung verändert hat.“

De Bruyne ist auf dem Platz lauter geworden, er geht voran - mit Einsatz und starken Aktionen. „Man darf nie vergessen, dass Kevin noch ein junger Spieler ist, der erst einmal in diese Saison kommen musste“, schildert Hecking. „Auf ihm lastet viel Verantwortung, die vor allem durch die hohe Ablöse zustandekommt.“ Diesen 22 Millionen Euro, die der VfL im Winter an Chelsea überwiesen hatte, wird De Bruyne mehr und mehr gerecht. „Er hat sein Selbstvertrauen zurückgewonnen. Ich bin froh, dass Kevin die Kurve bekommen hat“, freut sich Hecking.

VfL Wolfsburg: Kevin De Bruyne hat den Fußball-Bundesligisten mit einem Traumtor vor der nächsten bitteren Pleite in der Europa League bewahrt. Der belgische Nationalspieler erzielte am Donnerstag acht Minuten vor Schluss per Volley den Ausgleichstreffer zum 1:1 (0:0) gegen den französischen Club OSC Lille.

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Der Spielmacher selbst, der in schlechten Zeiten auch deutliche Worte findet (Innenverteidiger-Kritik nach dem 1:4 in Everton), hält nun den Ball flach. „Es war eines unserer besten Saisonspiele, wir müssen mehr Tore machen“, meinte der Belgier - und sagte über sein Traumtor: „Ich habe beim Schuss gemerkt, dass der gut kommt...“

rs/eh

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