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„Ich bin in einer richtig guten Verfassung“

VfL Wolfsburg „Ich bin in einer richtig guten Verfassung“

Bas Dost war frei vor dem Tor, schob lässig in die Ecke ein - doch VfL-Trainer Dieter Hecking hatte bereits abgepfiffen. „Warum Coach?“, fragte der holländischer Stürmer lachend. Die Zeit im Trainingsspiel gestern war kurz zuvor abgelaufen. Aber diese eine Szene zeigt, dass Dost gerade richtig Bock auf Fußball hat.

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Sie sind noch nicht so gut drauf: Olic (l.) war in der Hinrunde noch Stürmer Nummer eins, Bendtner nur die Nummer drei.

Quelle: imago

Schon im Trainingslager in Südafrika war der 25-Jährige positiv aufgefallen, trainierte gut und war beim 4:1 im Test gegen Ajax Cape Town mit zwei Treffern der beste Wolfsburger. „Ich habe gerade große Lust aufs Training und große Lust auf die Spiele“, bestätigt der Holland-Knipser diesen Eindruck. „Aber ich würde nie sagen, dass ich der beste Stürmer hier bin. Ich kann nur sagen, dass ich gerade in einer richtig guten Verfassung bin.“ Im Dreikampf mit Ivica Olic und Nicklas Bendtner um die Position im Angreifer scheint der Holländer zurzeit die Nase vorn zu haben.

Die schwierigen Monate nach seiner Verletzung, als er sich häufig nur auf der Tribüne wiederfand, sind abgehakt. Zurzeit sieht man Dost häufig mit einem Grinsen im Gesicht herumlaufen. Dabei hatte der Tod von Junior Malanda auch ihn hart getroffen. „Ich habe es erst gar nicht geglaubt, es war sehr traurig“, erklärt der Angreifer. „Aber wir haben vom ersten Tag an versucht, auch wieder zu lachen. Es bringt nichts, die ganze Zeit nur traurig zu sein.“

Jeder verarbeitet den Verlust anders, hatte Manager Klaus Allofs unlängst erklärt. Dost gehört zu den Spielern, denen es leichter fällt als anderen. Er erklärt, warum: „Ich habe vor drei Jahren einen Freund verloren, er war 24 Jahre alt. Ich hatte das alles schon einmal erlebt. Aber für einige in der Mannschaft ist das etwas ganz Neues.“

tik

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