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Hunt schweigt: Allofs sieht eine Gefahr

VfL Wolfsburg Hunt schweigt: Allofs sieht eine Gefahr

Aaron Hunt war gestern beim Laktattest erst wenige Meter gelaufen, als er seine Teamkollegen scherzhaft fragte: „Fällt es auf, wenn ich jetzt zum Ausgang abbiege?“ Ja, es wäre aufgefallen. Denn der Mittelfeldspieler ist derzeit der am meisten beobachtete VfL-Spieler. Solange er das von Manager und Trainer geforderte Bekenntnis zum Wolfsburger Fußball-Bundesligisten nicht abgibt, wird sich daran auch nichts ändern.

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Mittendrin bei seinem VfL: Mittelfeldspieler Aaron Hunt (r.) wartet auf den richtigen Zeitpunkt, um sich zu Wolfsburg zu bekennen.

Quelle: Boris Baschin

Mit Aussagen über einen Wechsel - am liebsten nach Bremen - hatte er sich in den Fokus katapultiert. Coach Dieter Hecking und Manager Klaus Allofs wiederholten gestern beim Vorbereitungsstart das Transfer-Verbot für den Mittelfeldspieler - ungeachtet dessen, dass schon angebliche Ablöseforderungen durch die Bremer Medienwelt geistern. „Wir haben keine Zahlen genannt, weil wir Aaron nicht abgeben wollen“, so Allofs.

Stattdessen erneuerten er und Hecking die Aufforderung, Hunt möge sich deutlich zum VfL bekennen. Doch die von der sportlichen Leitung ersehnten Aussagen bleiben weiterhin aus. Auf WAZ-Anfrage ließ Hunt gestern ausrichten, dass er sich im Moment nicht zu dem Thema äußern wolle.

Auch das wirkt wie ein Statement. Eines, das Folgen haben könnte. In erster Linie für den Ex-Bremer selbst. „Wenn er vom Kopf her nicht bei uns ist, dann gibt es die Möglichkeit, dass er auf der Tribüne sitzt“, skizziert Hecking Hunts Aussichten, falls der weiter bockt.

Doch wie gefährlich kann ein unzufriedener Spieler für die gesamte Stimmung im Kader sein? „Die Gefahr besteht immer“, zeigt sich Allofs ansatzweise besorgt um den aktuell guten Teamgeist. Auch deshalb will der Manager bei Hunt gegensteuern: „Es ist unsere Aufgabe, ihn auf den richtigen Weg zu bringen. So schnell geben wir nicht auf. Manchmal braucht man Zeit, um über etwas hinwegzukommen...“

rs/tik

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