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Hunt meist Bankdrücker: „Das verstehe ich nicht“

VfL Wolfsburg Hunt meist Bankdrücker: „Das verstehe ich nicht“

„Ich komme nicht, um auf der Bank zu sitzen!“ Das hatte Aaron Hunt nach seinem Wechsel von Werder Bremen zum VfL Ende Mai in einem WAZ-Interview gesagt. Aber die Realität sieht anders aus. Erst einmal stand der Mittelfeldmann beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten in der Startelf. Damit ist Hunt nicht zufrieden, sagt er vorm Duell mit seinem Ex-Klub morgen Abend (18.30 Uhr).

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Noch nicht ganz in Wolfsburg angekommen: Aaron Hunt (2.v.r.) drückt häufiger die Bank, als es ihm lieb ist.

Quelle: Hay/CITYPRESS24

„Ich verstehe es nicht“, so Wolfsburgs Nummer 10 über die Tatsache, dass er fast nur von der Bank kommt. „Ich muss es aber auch nicht verstehen, der Trainer entscheidet und ich muss das akzeptieren - auch, wenn es schwer ist“, fügt er hinzu. Am Montag hatte es zwischen Trainer Dieter Hecking und ihm ein Gespräch gegeben. „Wir haben unsere Meinungen ausgetauscht. Wir haben jetzt viele Spiele, mal gucken, wie es weitergeht“, sagt Hunt - und hofft, dass die Bankdrückerei bald vorbei ist.

In Bremen war der Ex-Nationalspieler eine Führungsfigur, ein Taktgeber des Werder-Spiels. Nach 13 Jahren an der Weser wollte er dann den nächsten Schritt machen. Aber der ist ihm noch nicht gelungen. Trotzdem: „Ich bereue den Wechsel nicht. Ich spiele im Moment nicht viel, aber ich habe mir nichts vorzuwerfen, trainiere gut. Wenn ich reinkomme, spiele ich ordentlich. Wie der Trainer aufstellt, ist seine Entscheidung, ich kann das nur im Training beeinflussen. Das, was ich mache, ist okay.“

Beim Ligastart in München hatte der Neuzugang beginnen dürfen - und war zur Pause ausgewechselt worden. Gegen Frankfurt (ohne Einsatz im Kader), bei 1899 Hoffenheim, gegen Leverkusen und in Berlin testete er zunächst den Härtegrad der Bank. Und morgen gegen seinen Ex-Klub? Trainer Hecking: „Aaron wird diesem Spiel entgegenfiebern - schauen wir mal, ob er am Samstag die Chance bekommt.“

eh

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VfL Wolfsburg
Erfolgreiche Zeit: Aaron Hunt war bei Werder Führungsspieler, gewann mit Bremen 2009 auch den DFB-Pokal.

Das Wiedersehen mit der Vergangenheit - für VfL-Profi Aaron Hunt steigt morgen ein ganz besonderes Spiel. 13 Jahre lang hatte der gebürtige Goslarer für Werder die Knochen hingehalten.

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