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Hunt: „Ich hatte nie Zweifel an mir“

VfL Wolfsburg Hunt: „Ich hatte nie Zweifel an mir“

So richtig angekommen war Aaron Hunt beim VfL nicht. Im Oktober hatte er nur 63 Pflichtspiel-Minuten bestritten. Gegen Krasnodar wurde der Ex-Bremer allerdings zum Matchwinner - und empfahl sich für einen Startelf-Platz.

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Hat sich empfohlen: VfL-Doppel-Torschütze Aaron Hunt.

Aus seinen Gefühlen macht Hunt kein Geheimnis. „Es ist doch klar, dass ich unzufrieden bin, wenn ich so wenig spiele“, meint der Mittelfeldmann, der nur ein bisschen unter seiner ungeliebten Rolle gelitten habe. „Wenn man keine Spielpraxis hat, fehlt natürlich die Sicherheit. Aber ich hatte nie einen Zweifel an mir. Die Mannschaft hatte zuletzt eben stark gespielt, die Jungs auf meiner Position waren auch gut“, begründete er, warum er es selten auf den Platz geschafft hatte.

Gegen Krasnodar war Hunt Teil eines cleveren Plans von Trainer Dieter Hecking. Der hatte in der zweiten Halbzeit Kevin De Bruyne auf die rechte Seite gezogen, weil die Russen dort einen Spieler bringen mussten, der eigentlich Innenverteidiger ist. Vier Treffer entstanden dann auch über diese Seite, Hunt war der Nutznießer.

Mit zwei Toren und zwei weiteren Treffer-Beteiligungen ist Hunt nun aber auch ein Startelf-Kandidat für morgen. Und während der Dauerreservist in die erste Elf drängt, hat es dadurch Maxi Arnold noch schwerer. Wie auch Junior Malanda sitzt der Youngster draußen, während der VfL von Kantersieg zu Kantersieg schwebt. „Maxi und Junior tun mir richtig leid“, sagt Manager Klaus Allofs. „Sie haben so viel Talent. Aber dass sie nicht spielen, ist auch Teil des Geschäfts.“

rs

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