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Hunt: „Champions League ist kein Neuland“

VfL Wolfsburg Hunt: „Champions League ist kein Neuland“

Wenig gespielt, Wechseltheater im Winter, häufig verletzt – aber in der neuen Saison will Aaron Hunt beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten durchstarten, verriet der Mittelfeldspieler im AZ/WAZ-Interview.

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Aaron Hunt: „Ich will es besser machen.“

„Das Knie ist wieder okay, das Innenband hält“, sagt Hunt, als er im VfL-Trainingslager-Interview in Bad Ragaz Rede und Antwort steht. Zunächst hatte der Ex-Bremer sich einen Innenband-Teilabriss zugezogen, im Saisonfinale war es dann eine Innenband-Dehnung, die ihn außer Gefecht gesetzt hatte.

WAZ: Was war eigentlich schlimmer für Sie: Die Hinrunde, in der Sie nicht zum Zug gekommen sind oder die Rückrunde mit den vielen Verletzungen?
Hunt: Die Zeit mit den Verletzungen, weil man eben nicht das machen kann, was man am liebsten macht.

WAZ: Sie waren in Ihrem ersten VfL-Jahr nicht erste Wahl, es gab Wechselgerüchte und Verletzungs-Sorgen - sehen Sie die Vorbereitung jetzt als Neustart in Wolfsburg?
Hunt: Mit dem Wort Neustart tue ich mich ein bisschen schwer. Ich will es besser machen, als mir das in der Hinrunde des vergangenen Jahres gelungen ist.

WAZ: Bleiben Sie denn beim VfL?
Hunt: Ich habe mich zu Beginn der Rückrunde mit dem Trainer und dem Manager unterhalten. Mein Plan ist, dass ich hier bleibe und ich meinen Vertrag erfülle.

WAZ: Sie spielen gern auf der 10. Ist es demotivierend, wenn man einen wie Kevin De Bruyne vor sich hat, der im vergangenen Jahr top war?
Hunt: Nein, ich habe auch bei Werder nie die klassische Nummer 10 gespielt, ich war da mehr hängende Spitze oder habe mal links oder rechts im Mittelfeld gespielt. Es ist jetzt auch schwierig, die Frage zu beantworten, weil ich noch nicht weiß, wo der Trainer mich sieht.

WAZ: Wie sehen Sie die neue Saison, wie schwierig wird die nach Vizemeisterschaft und Pokalsieg?
Hunt: Es war teilweise schon in der vergangenen Saison so, dass sich Mannschaft en gegen uns beweisen wollten, in der neuen Saison werden es noch mehr sein. Es wird viele Teams geben, die es uns zeigen wollen.

WAZ: Der VfL spielt endlich wieder Champions League, Sie selbst kennen die Königsklasse schon…
Hunt: Ja, das sind viele schöne Momente, die man da erleben darf. Um erfolgreich zu sein, brauchst du auch viel Erfahrung und darfst nicht so blauäugig sein, wie wir es teilweise in den Europa-League-Spielen gegen Neapel oder Everton waren.

WAZ: Sie selbst haben viel Erfahrung, sehen Sie das als großes Plus, um ins Team zu rutschen?
Hunt: Für mich ist die Champions League kein Neuland, ich habe etwa schon gegen Barcelona spielen dürfen. Nach der schweren Rückrunde gehe ich jetzt mit einem freien Kopf ins neue Jahr und will da mehr spielen - das ist mein Ziel.

Interview: Engelbert Hensel

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