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Holland-Knipser Dost spricht von Abschied

VfL Wolfsburg Holland-Knipser Dost spricht von Abschied

Bas Dost stärkte sich noch mit ein paar Käsehäppchen, bevor er vor die Journalisten in Abu Dhabi trat. Dann machte der VfL-Stürmer seinem Kummer Luft – in aller Offenheit und Ehrlichkeit. Denn eines ist der Holländer beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten nicht: glücklich.

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Seine Zukunft scheint offen: Im Test gegen Arnheim traf Bas Dost doppelt, aber der Stürmer ist trotzdem nicht zufrieden.

Quelle: Photowerk (he)

Als ihm die Journalisten zu seinen beiden Toren im Test gegen Arnheim gratulierten, haderte er: „Das nervt mich. Es ist doch nichts Besonderes, dass ich Tore schieße. Das war immer so in meinem Leben. Nicht normal war dagegen mein schlechtes Jahr 2013. Da habe ich nur zwei Tore gemacht. Das ist Wahnsinn.“ Was war schuld daran? Dost: „Meine Verletzung und dass ein neuer Trainer kam. So ist das im Fußball. Dann spielst du nicht mehr.“

Dost war kurz vor der Flucht. An seinem Flirt mit Arnheim war und ist mehr dran, als es schien. „Das ist noch ein Thema. Ich habe mit dem VfL gesprochen. Aber sie wollen mich behalten. Dann kann ich es vergessen zu gehen“, so Dost, der weiß, dass er nicht als Stammspieler gehalten wird: „Das hat damit zu tun, dass wir nur noch Olic als Stürmer haben, wenn ich gehe. Und der Trainer sieht wohl auch noch etwas in mir.“ Gedanken an einen Abschied im Winter hat Dost dennoch: „Ich bin hier noch nicht fertig, aber vielleicht trainiere ich jetzt gut und spiele wieder nicht. Wenn der VfL noch einen Stürmer holt, dann habe ich hier sowieso nichts zu suchen. Mir hat man gesagt, dass keiner mehr kommt. Das glaube ich ihnen. Aber es ist gut zu wissen, dass Vereine mich wollen – auch aus England und Italien. Nach dem Trainingslager sehen wir, was realistisch ist.“

Dost und der VfL – das ist mehr Frust als Lust. „Ich habe am Anfang gespielt, obwohl dieselbe Konkurrenz und Helmes da waren“, redete Dost Klartext. „Ich habe auch schlecht gespielt. Aber das hat auch damit zu tun, dass ich nicht das Vertrauen bekomme wie unter Magath und Köstner.“

rs

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