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Higuain: Auf ihn muss Naldo heute aufpassen

VfL Wolfsburg Higuain: Auf ihn muss Naldo heute aufpassen

Der VfL-Hit im Viertelfinal-Hinspiel der Europa League heute Abend (21.05 Uhr, live bei Kabel 1 und Sky) gegen den SSC Neapel - Maradonas Ex-Klub ist der dickste Brocken, den der Wolfsburger Fußball-Bundesligist in dieser Europa-Saison aus dem Weg räumen muss. Besonders viel Arbeit wartet auf die VfL-Defensive um Abwehrchef Naldo.

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Er ist brandgefährlich: Neapels Argentinien-Star Gonzalo Higuain (l.) hat in dieser Europa-League-Saison bereits sechsmal getroffen. Auf ihn muss heute Abend vor allem Wolfsburgs Abwehrchef Naldo aufpassen.

Quelle: imago

Der erfahrene Innenverteidiger bekommt es mit Argentinien-Star Gonzalo Higuain (sechs Tore in der Europa League, 13 in der Liga) zu tun - wie 2007, als der 32-Jährige mit seinem Ex-Klub Werder Bremen in der Champions League gegen Real Madrid gespielt hatte. Zweimal war Higuain damals leer ausgegangen. Naldo: „Ein super Stürmer, gegen den du 90 Minuten lang konzentriert sein musst.“

Aber der Brasilianer will nicht viel über den Gegner reden, denn: „Wir haben auch viel Qualität.“ So viel, dass gegen Neapel noch nicht Schluss sein soll mit Europa. Naldo träumt vom Endspiel am 27. Mai in Warschau. Er sagt: „Ich war schon einmal im Finale - und möchte, dass das wieder gelingt. Das Erlebnis war so gut, ich hoffe, dass ich es noch einmal erleben möchte.“ 2009 hatte er mit Werder das Endspiel gegen Donezk mit 1:2 verloren.

Gut für den VfL: Neapel ist anfällig bei Standards, Naldo wiederum ist der torgefährlichste Abwehrspieler der Bundesliga. „Schön zu hören“, meinte der Brasilianer schmunzelnd zur Tatsache, dass die Italiener anfällig bei ruhenden Bällen sind. „Ich wusste es nicht. Wir dagegen sind stark in der Luft. Wenn ich die Chance habe, dass ich einmal oder besser gleich zweimal treffen kann, wäre das klasse.“

Wenn hinten dann noch die Null steht, kann der VfL schon heute einen großen Schritt Richtung Halbfinale machen. Trainer Dieter Hecking: „Uns hat dieser Wettbewerb bislang riesig Spaß gemacht - das will ich auch diesmal sehen. Wir wollen ein tolles Spiel abliefern.“ Das heißt für ihn, dass „die 25.000 oder 26.000 Zuschauer nach dem Spiel sagen können: Das war Werbung für den Fußball.“ Für den des Tabellenzweiten der Bundesliga.

eh/tik

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