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Hier plaudert Hecking über seinen Trainerjob

VfL Wolfsburg Hier plaudert Hecking über seinen Trainerjob

Als seine Profis gestern früh auf dem Platz schwitzten, fehlte Dieter Hecking beim VfL-Training. Der Coach des Fußball-Bundesligisten war zu Gast beim internationalen Trainer-Kongress im CongressPark, der in Wolfsburg zu Ende ging. Entspannt plauderte Hecking dort über seinen Beruf als Bundesliga-Trainer.

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Zu Gast beim Trainer-Kongress in Wolfsburg: VfL-Trainer Dieter Hecking (r.) mit Sky-Moderator Michael Leopold. Wolfsburgs Coach plauderte über seinen Job, sein Privatleben und gab Fußball-Lehrern und A-Lizenz-Inhabern Tipps.

Quelle: Boris Baschin

Auch einer seiner Spieler war ein Thema: der umworbene VfL-Star Kevin De Bruyne. „Momentan gibt es kein Angebot für Kevin. Ich gehe fest davon aus, dass ich ihn am Donnerstag im Training sehe“, sagte der frisch gebackene „Trainer des Jahres“.

Hecking hatte durch sein lockeres Auftreten das Publikum schnell auf seiner Seite, zeigte sich dankbar für seine Auszeichnung - betonte aber sofort, dass er sie dem ganzen Team zu verdanken habe. Zudem verriet der VfL-Trainer, der zunächst mit Sky-Moderator Michael Leopold sprach und anschließend noch an einer Podiumsdiskussion teilnahm: „Mein Erfolg ist dem Fakt geschuldet, dass ich ständig das Glück gehabt habe, mit guten Sportdirektoren zusammenarbeiten zu dürfen.“ Aktuell ist das Klaus Allofs, früher waren es Martin Bader, Jörg Schmadtke oder Christian Hochstätter. „Alle zeichnete großer Sachverstand aus, aber sie hatten auch ihre Qualitäten als Mensch.“

Hecking gab auch einen Einblick in sein Privatleben. Auf die Frage, ob er es schaffe, auch einmal nicht Fußballtrainer zu sein sagte er: „Es ist schwierig, als Trainer das Handy für acht Stunden zur Seite zu legen, aber trotzdem versuche ich, auch Zeit ohne Fußball zu verbringen.“

Für die rund 800 Fußballlehrer und A-Lizenz-Inhaber im Saal, darunter viele bekannte Gesichter wie Thomas Brdaric oder Roy Präger, hatte Hecking noch einen guten Rat: „Fußball muss Spaß machen. Das darf man nie vergessen.“

lpa

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