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Heute stellt Hecking einen Rekord auf

VfL Wolfsburg Heute stellt Hecking einen Rekord auf

Noch hat der VfL Winterferien, auch der Trainer kommt morgen aus dem Urlaub zurück. Trotzdem ist heute ein Rekord fällig: Dieter Hecking ist seit drei Jahren und einem Tag beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten im Amt. So lange saß er noch bei keinem anderen Klub auf der Bank.

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Dieter Hecking: Nirgendwo war er so lange Bundesliga-Trainer wie beim VfL Wolfsburg.

Quelle: Archiv

Seine erfolgreichste Station ist der VfL sowieso - DFB-Pokal, Supercup, Champions-League-Achtelfinale. Seit dem 1. Januar 2013 ist er im Amt, heute sind‘s also genau 36 Monate und ein Tag und damit ein Tag mehr als in Nürnberg, wo er genau drei Jahre im Amt war. Der Rekord sei ihm „nicht wirklich bewusst“, gewesen, so Hecking schmunzelnd. Aber: „Als neulich mein 100. Bundesliga-Spiel beim VfL anstand, da habe ich schon kurz daran gedacht, dass ich in Hannover und Nürnberg nur knapp über 100 Partien als Trainer hatte.“

In Hannover waren es 101 Bundesliga-Spiele, in Nürnberg waren es 102. Der Rückrundenstart am 24. Januar in Frankfurt wird sein 103. Liga-Spiel mit dem VfL sein. Warum hält er es hier länger aus als anderswo? Hecking: „Die einzelnen Stationen sind nicht vergleichbar. In Hannover haben wir irgendwann gemerkt, dass es nicht weitergeht; in Nürnberg kam dann das Angebot aus Wolfsburg quasi dazwischen. Wäre das nicht gekommen, wäre ich vielleicht immer noch in Nürnberg. Und hier in Wolfsburg passt eben vieles gut zusammen.“

Im August wurde Heckings VfL-Vertrag bis 2018 verlängert. Denkt er manchmal an größere Ziele, an noch namhaftere Klubs? „In diesen Kategorien denke ich nicht“, so der 51-Jährige, „außerdem ist es wahnsinnig schwierig, Eigenwerbung zu betreiben, wenn man nicht so der Typ dafür ist. Wenn irgendwann ein Verein meint, dass ich der richtige Trainer bin und dieser Verein dann einer ist, der noch mehr Strahlkraft hat als der VfL Wolfsburg, dann wird das vielleicht mal so kommen. Aber ich bin kein Mourinho, kein Ancelotti und kein Guardiola.

apa

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