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Heute holt Schäfer die Vergangenheit ein

VfL Wolfsburg Heute holt Schäfer die Vergangenheit ein

Der VfL heute (21.05 Uhr) bei Inter Mailand - Marcel Schäfer muss nicht lange überlegen, wenn er an den ersten Auftritt der Wolfsburger im legendären Giuseppe-Meazza-Stadion denkt. „Das war im Dezember 2008, unser letztes Spiel vorm Urlaub. Und Zaccardo und Saglik haben getroffen“, sagt der Linksfuß des Fußball-Bundesligisten.

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Rückkehr nach San Siro: VfL-Profi Marcel Schäfer stand beim 2:2 der Wolfsburger im damaligen UEFA-Cup beim AC Mailand in der Startelf. Heute muss der Linksfuß zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Quelle: Roland Hermstein

Der VfL schaffte mit dem überraschenden 2:2 damals im Spiel bei Inter-Stadtrivale AC Mailand den Gruppensieg im UEFA-Cup - und Schäfer stand in der Startelf. „Als Fußballer vergisst du viele Sachen, aber Spiele vergesse ich nicht“, so Schäfer, der das Feld damals humpelnd verließ. „Mir ist damals nicht nur das Innenband im Knie, sondern auch mein Weihnachtsurlaub weggeflogen“, erinnert sich das Urgestein an den Bänderanriss, der für eine gut vierwöchige Pause gesorgt hatte.

Abgehakt und vorbei - aber heute holt die Vergangenheit den treuen VfL-Profi wieder ein. Wieder Mailand, wieder San Siro - nur Schäfer steht nicht in der Startelf, sondern muss auf die Bank. „Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich immer spielen möchte. Unser Trainer hat mal gesagt: Marcel würde für den VfL sogar in Badelatschen spielen. Das kann ich nur unterstreichen“, so Schäfer, der sich hundertprozentig mit Wolfsburg identifiziert. Schäfer: „Für uns war das damals als noch kleiner Verein eine tolle Erfahrung, gegen einen in Europa führenden Klub zu spielen.“

Heute ist der VfL der Favorit. Schäfer: „Auch wenn es ums Weiterkommen geht, sollte das Genießen von solchen Spielen nicht zu kurz kommen.“

Er wird es auch tun - auch, wenn er im Vergleich zu damals heute zunächst auf der Bank Platz nehmen muss.

eh

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VfL Wolfsburg
Gute Freunde: Marcel Schäfer (l.) und Diego Benaglio.

Marcel Schäfer ist der VfL-Rekordspieler - und er bleibt es auch in dieser Saison. Obwohl Schäfer nicht mehr immer erste Wahl ist, will er den VfL im Sommer nicht verlassen.

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