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Hertha schwächelt, beim VfL wird wieder gelacht

VfL Wolfsburg Hertha schwächelt, beim VfL wird wieder gelacht

Superstarke Hinrunde, aber seit der Winterpause vier sieglose Spiele: Hertha BSC schwächelt vor dem Fußball-Bundesliga-Duell am Samstag (15.30 Uhr) gegen den VfL.

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Richtungsweisend: Der VfL (l. Dante) bei Hertha (r. Weiser).

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg-Trainer Dieter Hecking sieht sein Team dagegen im Aufwind - trotz Personalnot. „Die Mannschaft hat es schon in Gent gut gemacht, obwohl es da auch vom Personal her eng war“, erinnert Hecking an das 3:2 im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Mittwoch. Dort feierte der VfL nach dem 2:0 gegen Ingolstadt den zweiten Pflichtspielsieg in Folge, das gibt vor der Partie in Berlin „ein besseres Gefühl“, so der Trainer. „Jetzt wird schon mal wieder gelacht!“ Allerdings müsse sich sein Team heute steigern: „Wenn die Arbeit gegen den Ball klappt, wenn sich keiner zu schade ist, Meter zu machen - dann sind wir in Berlin ein Stück weiter als vor einer Woche.“

Bei einem Sieg heute würde der VfL bis auf zwei Punkte an Hertha heranrücken - und wäre wieder mittendrin im Rennen um die Champions-League-Plätze. Andererseits: Bei einer Niederlage der in der Liga chronisch auswärtsschwachen Wolfsburger wäre der Hauptstadt-Klub acht Punkte weit weg. „Wenn du gewinnst, sieht die Tabelle gut aus“, weiß auch Hertha-Trainer Pal Dardai. Und Berlins Ex-VfLer Peter Pekarik meint: „Die Partie wird uns zeigen, wo wir stehen.“

Geht‘s nach der Formkurve, ist Wolfsburg Favorit, Hertha agierte zuletzt beim 0:2 in Stuttgart schwach. „Ich habe schon im Winter betont, dass irgendwann ein Loch kommen wird“, so Dardai gegenüber der Morgenpost. „Diese Saison wird dadurch entschieden, wie schnell wir rauskommen.“ Und das Spiel gegen Wolfsburg werde „zeigen, ob wir weiter in das Loch reinrutschen oder ob wir richtig etwas anfangen mit dieser Saison“.

Die Schlussphase des VfL-Spiels in Gent, als Wolfsburgs 3:0-Vorsprung zu einem 3:2-Sieg wurde, könnte dem Hertha-Trainer womöglich Hinweise geben. Aber die späten Gegentore am Mittwoch waren für Dardai zu spät: „Da habe ich schon geschlafen.“

apa

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