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Heidenheim: Das weckt bei Allofs böse Erinnerungen

VfL Wolfburg Heidenheim: Das weckt bei Allofs böse Erinnerungen

Wenn Klaus Allofs diesen Namen hört, sind die Erinnerungen sofort da: Marc Schnatterer schoss den 1. FC Heidenheim am 30. Juli 2011 zur Pokalsensation gegen Werder Bremen. Für den VfL-Manager war‘s „eine schmerzliche Niederlage“ mit den Hanseaten. Morgen (20.30 Uhr) kommt Heidenheim zur Pokalpartie zum Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

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Pokalblamage in Heidenheim: Das entscheidende Tor von Marc Schnatterer im Juli 2011 – und die Reaktion von Klaus Allofs darauf.

Quelle: Imago 08280774

Immer wieder muss Allofs in diesen Tagen die Geschichte erzählen, wie er - und übrigens auch Mittelfeldspieler Aaron Hunt - mit Werder damals in Heidenheim ausschied. Der Spielverlauf ist noch präsent: „Es war ziemlich unnötig. Wir haben durch Markus Rosenberg geführt, dann hat Marko Marin einen Elfmeter verschossen, und fast im Gegenzug haben wir den Ausgleich bekommen.“

Und dann kam dieser Schnatterer, der den 2:1-Siegtreffer erzielte und auch morgen wohl wieder in der Heidenheimer Startelf stehen wird. „Er hat damals ein starkes Spiel gemacht“, weiß Allofs noch. „Er ist das Herzstück dieser Heidenheimer Mannschaft.“ Der Name hat sich beim VfL-Manager eingebrannt. Aber er betont augenzwinkernd: „Wenn ich Schnatterer höre, bedeutet das nicht, dass ich spontan Angst bekomme.“

Der Respekt ist allerdings vorhanden. „Ich habe großen Respekt vor diesem Verein. Er hat es von der 3. in die 2. Liga geschafft, und spielt auch dort eine gute Rolle“, sagt Allofs über den Aufsteiger, der nach elf Spieltagen auf Platz fünf steht - nur drei Zähler hinter der Aufstiegszone. „In einem Spiel liegt immer nicht so viel zwischen einem starken Zweitligisten und einer Bundesliga-Mannschaft“, weiß Allofs. „Die Aufgabe an uns wird sein, dass wir in die Grenzbereiche gehen, mit vollem Einsatz spielen und das Tempo hochhalten.“ Damit Heidenheim nicht noch eine Pokalsensation gegen Allofs gelingt.

rs

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