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Heckings Empfehlung: Jung für Deutschland

VfL Wolfsburg Heckings Empfehlung: Jung für Deutschland

Deutschland sucht den Lahm-Nachfolger. Über kaum eine andere Position wird im Land des Fußball-Weltmeisters so stark diskutiert wie über die des Rechtsverteidigers in der Nationalmannschaft. VfL-Trainer Dieter Hecking hat eine klare Meinung. Er denkt an Sebastian Jung und empfiehlt Bundestrainer Jogi Löw: „Ein Besuch in Wolfsburg würde sich lohnen...“

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Sebastian Jung: VfL-Coach Hecking sieht in seinem Rechtsverteidiger den Lahm-Nachfolger.

Als Philipp Lahm während der WM im Mittelfeld der DFB-Elf gespielt hatte, stellte Löw mit Jerome Boateng einen Innenverteidiger auf rechts. Seit Lahms Rücktritt probierte der Bundestrainer auf der offenen Stelle mit Kevin Großkreutz (Dortmund), Antonio Rüdiger (Stuttgart) und Sebastian Rudy (Hoffenheim) auch Spieler aus, die in ihren Vereinen meist anderswo auflaufen. „Ich bin ein Freund davon, dass man Spieler auf den Positionen spielen lässt, auf denen sie zu Hause sind“, sagt indes Hecking zur deutschen Rechtsverteidiger-Debatte.

Mit Jung hat der Wolfsburger Trainer eine der wenigen echten Alternativen für Löws vakante Position in seinen Reihen. „Ich bin weit davon entfernt, einen meiner Spieler in die Nationalmannschaft zu reden“, so Hecking. „Aber in diesem Fall kann ich Jogi Löw oder einem seiner Co-Trainer nur sagen, dass sich ein Besuch in Wolfsburg lohnen könnte.“

Gleichwohl weiß der VfL-Trainer auch, dass Jung in erster Linie selbst gefordert ist, die Chance zu nutzen. Zum Ende der vergangenen Saison durfte der Ex-Frankfurter bei der DFB-Elf schon mal reinschnuppern. Jetzt wurde er für die ersten beiden Länderspiele nach der WM auch wegen einer Verletzung in der Vorbereitung nicht nominiert. „Sebi muss jetzt einen Schritt nach vorn machen“, sagt Hecking. „Er ist gefordert, die DFB-Trainer zu überzeugen. Dafür hat er in den kommenden Wochen viele Spiele, auf denen auch internationale Aufmerksamkeit liegt.“

rs

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