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Hecking wünscht sich das Selbstvertrauen zurück

VfL Wolfsburg Hecking wünscht sich das Selbstvertrauen zurück

Die Rückreise aus Manchester war bezeichnend: Alles lief zunächst trotz eines engen Zeitplans glatt - aber kurz vorm Start musste eine Turbine des VfL-Fliegers überprüft werden, erst mit gut einer Stunde Verspätung kehrte das Team gegen 4 Uhr vom ersten Champions-League-Auswärtsspiel dieser Saison heim.

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Jubelnde VfLer in Manchester: Aber trotz der frühen Führung gab‘s am Ende keine Punkte.

Quelle: Photowerk (he)

Das Spiel zuvor war ähnlich gelaufen wie die Rückreise: Erst war alles gut, dann geriet es ins Stocken und am Ende waren alle genervt - weil es beim 1:2 für die gute Leistung keine Punkte gab, der VfL sogar mit den wenigsten geschossenen Toren erst einmal Letzter der extrem ausgeglichenen Gruppe B ist. „Wir sind enttäuscht“, fasste Innenverteidiger Dante die Stimmung zusammen.

Welche Erkenntnisse nimmt der VfL mit? Für Trainer Dieter Hecking geht‘s nach zuletzt drei Pflichtspielen ohne Sieg (1:5 bei den Bayern, 1:1 gegen 96, 1:2 in Manchester) jetzt vor allem ums Selbstvertrauen: „Wir müssen wieder dahin kommen, wo wir mal waren. Dass wir, egal wo wir hinfahren, das Gefühl haben, dort gewinnen zu können - weil wir die Qualität dafür haben.“ Dass das in den letzten Spielen trotz 1:0-Führung nicht immer so war, „das ist das, was mich so ein bisschen ärgert“.

Dieses Selbstbewusstsein, das den VfL durch die grandiose Rückrunde der Vorsaison getragen hatte, war in Manchester in den ersten Minuten und in der Schlussphase zu sehen, dazwischen (zu) oft nicht - auch das ein Grund dafür, dass es am Mittwochabend zwar viel Lob, aber eben nichts Zählbares gegeben hatte. Man müsse aus dem Spiel die positive Erkenntnis mitnehmen, „dass wir am Ende unbedingt gewinnen wollten“, meint Abwehrchef Naldo.

Heißt: 90 Minuten lang so spielen, wie in Manchester am Anfang und am Ende - sonst droht morgen in Gladbach das vierte Pflichtspiel ohne Sieg in Folge. Das wäre vor der Länderspielpause zwar ein Rückschlag - aber, so Manager Klaus Allofs: „Wir sind nicht in einer Alarm-Situation. Und wir sind von der Mannschaft überzeugt.“

apa

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