Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Hecking will mehr von der Doppelsechs

VfL Wolfsburg Hecking will mehr von der Doppelsechs

Es ist wohl die größte Problemzone des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten! Das defensive Mittelfeld konnte in dieser Saison noch nicht vollständig überzeugen. Auch beim Sieg in Freiburg war VfL-Trainer Dieter Hecking nicht zufrieden mit seiner Doppelsechs. Änderungen sind nicht unwahrscheinlich.

Voriger Artikel
VfL: Angst vor leerer Arena?
Nächster Artikel
Felipe kämpft um sein Comeback

Stellen den Trainer noch nicht zufrieden: Josuha Guilavogui (l.) war in Freiburg schwach, Luiz Gustavo (r.) kann nach der Überzeugung von Dieter Hecking (M.) noch deutlich mehr, als er zuletzt gezeigt hat.

In den vergangenen Wochen hatte es für Neuzugang Josuha Guilavogui viel Lob gegeben. Vor der Länderspiel-Pause hatte der Franzose gegen Lille und Augsburg seine besten Saisonleistungen gezeigt. In Freiburg gab‘s nun allerdings die schlechteste. „Ja, er hatte schon besser gespielt“, sagt Hecking. „Immerhin hat er sich in der zweiten Halbzeit gesteigert.“

Vor der Pause aber wirkte Guilavogui verunsichert und mit seinen taktischen Aufgaben überfordert. Er sollte bei Freiburger Ballbesitz aggressiv pressen, in der Rückwärtsbewegung öffnete er aber zu viele Räume. Zudem spielte er ungewohnt viele Fehlpässe im Aufbauspiel. Nur 71 Prozent seiner Pässe kamen an. Damit war er der schlechteste Defensivspieler des VfL.

Nebenmann Luiz Gustavo machte eine ordentliche Partie – aber Hecking war nicht so glücklich mit dem Brasilianer: „Es war nicht sein bestes Saisonspiel. Man hat gesehen, dass er den Reisen und Zeitverschiebungen nach Länderspielen Tribut zollen muss.“ Allerdings lobte der Coach: „Luiz geht damit wahnsinnig professionell um. Er ist unser Fixpunkt und kann noch besser werden. Je stabiler er wird, desto mehr ist es das ganze Gebilde.“

Gustavo bleibt also in der Startelf, doch wer spielt neben ihm? Guilavogui ist nicht nur formschwach, sondern auch angeschlagen. Junior Malanda und Maxi Arnold drängen nach ihren Auszeiten in die Mannschaft.

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel