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Hecking warnt vor seiner alten Liebe

VfL Wolfsburg Hecking warnt vor seiner alten Liebe

Ein bisschen hängt sein Herz noch am 1. FC Nürnberg, und seine jüngste Tochter Charlotte hat sich den Club als Lieblingsverein ausgesucht. Morgen (15.30 Uhr) will Dieter Hecking bei seiner ersten Rückkehr ins Frankenland dennoch mit dem VfL drei Punkte entführen. Dass das nicht so einfach wird, weiß der Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten aber natürlich: „Ich kenne die Mentalität dieser Mannschaft sehr genau.“

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Der Papa darf in Nürnberg gewinnen: Charlotte (Foto links), die jüngste Tochter von VfL-Trainer Dieter Hecking, ist immer noch Club-Fan. Wolfsburgs Coach warnt seine Profis davor, den Tabellenletzten zu unterschätzen.

Der viermal in Folge erfolgreiche VfL zu Gast bei den in dieser Saison noch sieglosen Nürnbergern - das riecht nach einer klaren Sache. Doch Hecking warnt davor, den Club zu unterschätzen: „Das wäre der Anfang vom Ende.“ Zwar merke man den Nürnbergern schon den Druck an, „dass sie ihrem ersten Sieg hinterherlaufen“, so Hecking. Aber: „Sie haben jetzt schon den zweiten Trainer nach mir, und Gertjan Verbeek verfolgt einen anderen Ansatz.“ Was Hecking meint: Zuletzt hatten die Nürnberger gut und offensiv gespielt, nur die Ergebnisse stimmten weiterhin nicht.

Für Hecking aber kein Grund, die Rückkehr auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit fast allen Spielern des Gegners hat er vor einem Jahr noch zusammengearbeitet. „Natürlich kenne ich sie...“, räumt der Coach ein, spricht aber lieber von seinem aktuellen Klub. „Wir fahren in dem Bewusstsein nach Nürnberg, dass wir eine gute Phase haben und wir heiß auf den nächsten Sieg sind“, so Hecking. Allerdings habe er auch den nötigen Respekt. „Ich erinnere mich da ans Spiel in der vergangenen Rückrunde, als wir zu Hause mit 2:0 geführt und noch 2:2 gespielt haben.“

Das tat richtig weh und soll sich nach Möglichkeit nicht wiederholen. Diesmal will Hecking seiner alten Liebe wehtun. Für seine Tochter Charlotte wäre eine Nürnberger Niederlage übrigens nicht mehr so schlimm. „Sie hat auch schon mal das VfL-Trikot getragen“, so der Coach. „Und wenn es hart auf hart kommt, dann darf dann eher der Papa gewinnen.“

rs/eh

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