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Hecking versteht die Regeln nicht mehr

VfL Wolfsburg Hecking versteht die Regeln nicht mehr

Zu den größten VfL-Leistungen des Samstags gehörte die Geschwindigkeit, mit der Dieter Hecking seine Ruhe wiederfand. Wutentbrannt hatte er am Spielende in Leverkusen mit dem vierten Offiziellen geschimpft - um dann wenige Minuten später seinen Unmut mit beeindruckender Souveränität in Worte zu kleiden.

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Auswärts hat der VfL ein Platzverweis-Abo: Schiri Markus Schmidt zeigt Luiz Gustavo in Leverkusen Gelb-Rot; Dieter Hecking (l.) wollte den Unparteiischen dafür nicht kritisieren.

„Ich werde den Schiedsrichter nicht kritisieren“, sagte der Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, um dann doch mit der Regelauslegung zu hadern. Taktische Fouls gegen seine Mannschaft seien nicht gepfiffen worden, Luiz Gustavo dagegen sah nach einer eher harmlosen Aktion Gelb-Rot. „Wir müssen das akzeptieren“, so der VfL-Trainer, „und uns als erstes fragen, was wir besser machen können.“ Aber verstehen tue er das nicht.

Gut wäre es schon mal, wenn sich ein Routinier wie Luiz Gustavo kein Gelb wegen Meckerns einfängt - in Leverkusen hatte er reklamiert, als Sebastian Boenisch den Ball an den Arm bekommen hatte. „Für mich kein Elfmeter“, so Hecking, aber auch bei Handspiel-Situationen gebe es im Moment eben keine einheitliche Regelauslegung. „Das ist schwer für alle - für Schiedsrichter, für Trainer, für Spieler.“

Vier Platzverweise in drei Auswärtsspielen - Hecking hofft, dass seine Mannschaft jetzt „nicht in ein schiefes Licht gerät“. Denn: „Wir spielen nicht unfair.“ Gestern nahm er sich 75 Minuten Zeit, um das Geschehen seinen Spielern auf Video zu präsentieren und seine Meinung dazu zu sagen. Er blieb bei seiner sachlichen Kritik an der Regelauslegung, er zeigte aber seinen Profis deutlich auf, was nach der Pause so alles falsch gelaufen war. „Denn da war alles weg, was in der ersten Halbzeit noch alles gut war“, kritisierte Hecking und diskutierte mit den Spielern aus der Startelf auf dem Platz weiter.

eh

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