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Hecking und seine Hannover-Freunde

VfL Wolfsburg Hecking und seine Hannover-Freunde

Dass Dieter Hecking am Samstag in Hannover ein bisschen näher an der Heimat ist, weiß inzwischen jeder. Kurios ist aber, dass der Trainer des VfL Wolfsburg beim Fußball-Bundesliga-Start eine Offensive gegen seine Mannschaft sieht, in der ihn mit jedem Spieler etwas verbindet...

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Leonardo Bittencourt

Die Offensive – das Sahnestück von 96. Auch Hecking weiß: „In der vergangenen Saison war Hannover offensiv besser.“ Allein gegen den VfL machte 96 sechs Tore in zwei Spielen. Doch Hecking kennt alle Stürmer bestens – und spricht hier über seine Beziehung zu Jan Schlaudraff, Leo Bittencourt, Mame Diouf und Szabolcs Huszti.

Szabolcs Huszti
Der Rückkehrer
Huszti wurde von Hecking vor sieben Jahren zum starken Bundesliga-Stürmer geformt. Nach dem Abschied des Trainers ging auch der Ungar – nach Russland. Jetzt wirbelt er wieder auf der linken 96-Seite, bereitete in der vergangenen Saison alle vier Tore bei der peinlichen 0:4-Heimpleite des VfL vor. „Er ist eine Kämpfernatur, der immer gut gelaunt ist – und mit seinem linken Fuß brandgefährlich. Für Hannover war es eine Super-Tat, ihn wiederzuholen“, so Hecking.

Mame Diouf
Der KandidatEr war der Stürmer, den sich Hecking auch beim VfL hätte vorstellen können. Im Sommer liefen Verhandlungen. Doch die scheiterten. Dass der Mann, der in der vorigen Saison gegen den VfL traf, nun immer noch auf der anderen Seite steht, wiegelt Hecking ab: „Es gab Gespräche, aber die waren ja nie in einer finalen Phase. Es war nie so weit, dass er hätte eine Entscheidung fällen müssen.“

Leonardo Bittencourt
Das Kollegen-Baby
Bittencourt ist 18, kam aus Dortmund und wird als Riesentalent hochgejubelt. Hecking kennt ihn noch als Baby, denn als der 96-Neuzugang auf die Welt kam, spielte der VfL-Trainer mit dessen Vater Franklin zusammen für Leipzig in der Bundesliga – auf dem Foto sitzt Leo auf Papas Schultern. „Der Vater war eine Spielmaus mit Torinstinkt und viel Frohsinn“, so Hecking. „Bei seinem Sohn sieht man schon ähnliche Bewegungsabläufe, auch wenn er ein anderer Spielertyp ist; er geht mehr in den Sturm.“

Jan Schlaudraff
Der Ziehsohn
Schlaudraff ist so etwas wie der Ziehsohn von Hecking. Er entdeckte ihn in Aachen. „Da haben ihm meine Führung und die von Manager Jörg Schmadtke gut getan. Er wurde zum herausragenden Spieler. Daraus resultiert eine Verbundenheit“, so der Trainer. Später holte er den bei Bayern gescheiterten Spielmacher zu Hannover. „Wir haben die gleiche Auffassung vom Fußball und daher eine besondere Beziehung. Wir treffen uns auch öfter privat“, so Hecking, der grinsend anfügt: „Aber mit der Freude über Schlaufi hört‘s auf, wenn er wieder so gut gegen mich spielt wie zuletzt immer.“

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