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Hecking tüftelt: Systemwechsel auf Kommando

VfL Wolfsburg Hecking tüftelt: Systemwechsel auf Kommando

Zwei Spitzen oder eine? Zwei Sechser oder Raute im Mittelfeld? VfL-Trainer Dieter Hecking hat in der Vorbereitung mit einigen Formationen experimentiert und sie einüben lassen.

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Der Trainer und die Taktiktafel: Dieter Hecking verlangt von seinen Profis (kl. Bild o.: r. Träsch, l. Jung), dass sie auch während eines Spiels schnell umschalten können.

Quelle: Photowerk (bb) / Imago

Das Ziel ist klar: Der Wolfsburger Fußball-Bundesligist soll auf Kommando in Sekundenschnelle das System wechseln können.

Im Emirates-Cup gegen Villarreal am Samstag begann der VfL im gewohnten 4-2-3-1, um in der Pause auf 4-4-2 mit Raute umzustellen. Gegen den FC Arsenal am Sonntag hingegen war’s eine Formation mit flacher Vier, sprich zwei Sechsern im Mittelfeld. „Wir wollen das jetzt vom Gegner abhängig machen. Macht es Sinn, gegen die Bayern im Supercup mit Raute zu spielen?“, ist eine der Fragen, die sich Hecking stellt. Er tendiert daher dazu, am Samstag eher im erprobten System mit Doppelsechs auflaufen zu lassen.

Die Profis tragen die neue Philosophie mit. Das System in wenigen Sekunden zu wechseln, „ist gar kein Problem“, sagt Christian Träsch. Der Rechtsfuß könnte einer der Profiteure sein, kann mehrere Positionen spielen. Zuletzt ließ ihn Hecking vor allem auf der Sechs ran. „Das System schnell zu wechseln, macht uns flexibler, wir haben mehr Möglichkeiten“, erklärt Träsch.

Ein Anderer, dem die neue Flexibilität entgegenkommt, ist André Schürrle. Gegen Arsenal als zweite Spitze aufgeboten, tauschte er mit Kevin De Bruyne auf der linken Außenbahn häufig die Positionen. „So zu spielen, ist gut für mich“, sagt der Weltmeister. „Ich kann aus der Tiefe kommen und die Jungs sehen meine Laufwege. Zugleich kann ich mich aber auch mal fallen lassen, um die Bälle zu holen.“ Gut zu sehen war das im Test gegen den FC Zürich - als Schürrle beim 4:2-Sieg gleich doppelt traf.

tik

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