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Hecking stellt sich vor seine Liga-Versager

VfL Wolfsburg Hecking stellt sich vor seine Liga-Versager

Fünf Spiele in Folge ohne Sieg, zuletzt eine Bankrott-Erklärung beim 2:3 in Bremen - aus dem Vizemeister der Vorsaison sind die Liga-Versager geworden. Schlimmer noch: Wolfsburgs Fußballer erwecken in der Bundesliga nicht den Eindruck, als ob sie noch mit vollem Herzen bei der Sache sind. Doch gestern stellte sich VfL-Trainer Dieter Hecking in diesem Punkt mit breitem Kreuz vors Team…

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Der Frust wirkt nach: In Bremen enttäuschte der VfL - vorm Spiel gegen Augsburg stellte sich Dieter Hecking jetzt vor sein Team.

Quelle: imago sportfotodienst

Spieler, denen es egal ist, was am Samstag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den FC Augsburg und bis zum Saisonende auf dem Platz passiert? Diesen Eindruck hat Hecking nicht: „Die Mannschaft ist mit der Situation auch unzufrieden.“

Dies werde in der öffentlichen Diskussion immer „so ein bisschen hintenangestellt, als ob den Spielern gleichgültig wäre, dass die Ergebnisse nicht da sind.“ Das sei nicht der Fall: „Sie gehen da auch kritisch mit sich um, sagen in Gesprächen, dass dies nicht ihr eigener Anspruch sei“, betont der VfL-Coach.

Damit seine schützenden Worte nach fast 50 Tagen ohne Bundesliga-Sieg nicht umsonst waren, will er nun das sehen, was jeder sehen will. Taten. Leidenschaft. Wille - und mehr Gemeinschaftssinn: „Es muss die Bereitschaft da sein, wieder den Meter mehr zu machen, für den Mitspieler mitzulaufen, wenn der mal ausgespielt ist. Das sind Dinge, die zwingend erforderlich sind, wenn du Spiele gewinnen willst.“

Der VfL-Coach setzt im Schlussspurt auf die Grundtugenden. Es mag im ersten Moment erstaunen, wenn ein Champions-League-Viertelfinalist vier Spieltage vor Saisonende daran erinnert werden muss. Hecking ist sich sicher: „Wenn die da sind, sind wir ein Riesenstück weiter.“ Zumindest wäre es wieder VfL-Fußball mit Herz.

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