Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Hecking sicher: „Wenn Ramos nicht trifft, haben wir viel gewonnen“

VfL Wolfsburg Hecking sicher: „Wenn Ramos nicht trifft, haben wir viel gewonnen“

Als Bundesliga-Aufsteiger muss man nicht Tabellenletzter sein! Das zeigt Hertha BSC gerade eindrucksvoll. Die Berliner kratzen vor dem Duell morgen mit dem VfL an einem Europa-League-Platz. Grund genug für Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking zu warnen - vor allem vor Top-Torjäger Adrian Ramos.

Voriger Artikel
Mandzukic-Rückkehr: Ist das machbar?
Nächster Artikel
De Bruyne: „Ich spiele Fußball, weil es Spaß macht“

Bekommt der VfL den Hertha-Torjäger in den Griff? Ramos (l.) hat die meisten Saisontore - Träsch (r.) und Co. wollen ihn morgen zähmen.

Kein Bundesliga-Spieler hat in dieser Saison öfter getroffen als der Kolumbianer. „Wenn er gegen uns kein Tor macht, haben wir schon viel gewonnen“, sagt Hecking, der Hertha als „geschlossene Mannschaft mit Ramos als herausragendem Spieler“ beschreibt. Stoppen soll ausgerechnet Comeback-Geber Timm Klose den Berliner Goalgetter. „Das ist schon was Besonderes: Du spielst endlich mal wieder, und dann gleich gegen einen solchen Stürmer“, sagt der Schweizer voller Respekt - und fügt an: „Danach weiß ich, wo ich sportlich gerade stehe.“

Dass Hertha bei einem Sieg vor dem VfL stehen könnte, kann Jos Luhukay kaum glauben. „Wolfsburg hat mehr Qualität als wir. Aber uns fehlen zu ihnen nur zwei Punkte. Wir sind nicht so weit auseinander. Das spricht für meine Mannschaft, dass wir mit geringerer Qualität, mit weniger Möglichkeiten mit einem Sieg am VfL vorbeiziehen können“, so der Berliner Trainer, der das mögliche Überholmanöver als Momentaufnahme hinnehmen würde: „Es ist erstaunlich, dass wir Wolfsburg im Moment so nahe sind in der Tabelle. Aber auf Jahre gesehen wird Hertha diesen VfL nicht einholen.“

Daher sei Europa auch kein Thema. „Weil wir weit entfernt sind von den Möglichkeiten, die die Vereine, die oben stehen, haben. Wir können uns nicht mit diesen Klubs vergleichen“, stellt Luhukay klar.

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel