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Hecking nimmt Zhang den Dolmetscher weg

VfL Wolfsburg Hecking nimmt Zhang den Dolmetscher weg

Er hat noch kein Pflichtspiel für die Wolfsburger gemacht - und ab sofort muss er auf dem Platz auch noch auf den Dolmetscher verzichten. Mit dieser Maßnahme will Trainer Dieter Hecking dem VfL-Chinesen Xizhe Zhang helfen.

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Soll selbstständiger werden: Der VfL-Chinese Xizhe Zhang.

Als der Mittelfeldspieler im vergangenen Winter zum VfL gewechselt war, hatte der Fußball-Bundesligist seinem Neuzugang mit Yichen Wu einen Übersetzer zur Seite gestellt, aber Zhang hat sich offenbar zu sehr auf den VfL-Mitarbeiter, der weiterhin im Klub bleibt, verlassen und keine Fortschritte in Sachen Sprache gemacht. Wolfsburgs Trainer: „Die Sprache ist schon ein großes Problem für ihn. Ich weiß, dass es schwierig ist, aber er muss noch mehr versuchen, sich der deutschen Sprache anzunehmen.“

Im vergangenen halben Jahr war Yichen Wu immer dabei, wenn die Profis auf dem Platz übten, auch in der Kabine oder im Alltag half Wu dem VfL-Profi, der es schwer hat, sich gegen die große Konkurrenz im Wolfsburger Mittelfeld zu behaupten. Das wird auch so bleiben. Es scheint nicht ausgeschlossen, dass Zhang noch ausgeliehen wird, aber zunächst einmal soll er beim VfL die Vorbereitung durchziehen, sich zeigen. Und er soll Deutsch lernen. Auch fürs Leben neben den Platz. Hecking: „Er muss sich auch mal in einem Supermarkt bewegen können.“

Es sei nicht so, dass Zhang auf dem Platz gar keine Kommandos verstehe. Aber der VfL-Chinese, vom Naturell her eher introvertiert, soll in seinem neuen Land den nächsten Schritt machen. „Das Entscheidende wird sein, wie er das annimmt“, sagt der VfL-Trainer und fügt hinzu: „Wir werden ihn weiterhin unterstützen, wo wir können, aber es ist wichtig, dass Xizhe etwa allein mal zu unserem Physio etwas sagen kann, wenn er vielleicht Probleme hat.“

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