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Hecking musste laut werden

VfL Wolfsburg Hecking musste laut werden

Ivan Perisic und Ivica Olic: Erst als das kroatische Doppel gestern eingewechselt wurde, lief‘s beim VfL besser - und am Ende bescherten sie dem Wolfsburger Fußball-Bundesligisten im Pokal-Achtelfinale gegen Ingolstadt den 2:1-Sieg. Danach waren sie natürlich gut gelaunt. In Anspielung auf die gemeinsame Namens-endung scherzte Perisic: „Es geht eben nicht ohne ,Itsch‘!“

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Am Ende leise, vorher laut: Ivica Olic (l.) ließ mit seinem Tor die Pfiffe verstummen, Trainer Dieter Hecking (M.) musste in der Pause deutlich werden – er war „zum ersten Mal enttäuscht vom Team“.

Quelle: Photowerk (bb)

Der erlösende Treffer eine Minute vor dem Ende - es war eine kroatische Koproduktion. Perisic zog ab, Olic staubte ab. „Nach dem 1:1 hatte ich schon gemerkt: Hier geht noch etwas“, sagte der Torschütze. „Ingolstadt war dann nicht mehr so beweglich, konnte die Räume nicht mehr so gut zumachen.“ Auch sein Landsmann erklärte: „In der zweiten Hälfte war‘s bei uns besser, wir haben schneller gespielt.“

Doch dazu brauchte es in der Pause einen lauten Trainer. Dieter Hecking wusch den Spielern in der Kabine ordentlich den Kopf. „Zum ersten Mal war ich enttäuscht vom Team, weil ich das Gefühl hatte, dass das Berlin-Ziel noch nicht gegriffen hat. Manchmal tut ein solcher Weckruf gut“, so Hecking.

Kabinen-Predigt, die Einwechslung von Perisic und Olic - auch das waren Faktoren, die zum VfL-Sieg führten. Aber auch Ingolstadts Torhüter Ramazan Özcan, Spitzname „Rambo“, half kräftig mit, sah bei beiden Toren nicht gut aus. „So einen Ball kann man halten, das hat jeder gesehen. Rambo hat einen extrem gebrauchten Tag erwischt“, sagte FC-Trainer Ralph Hasenhüttl.

Für die Wolfsburger war‘s übrigens bereits das 18. Pokalspiel in Folge, das nicht in die Verlängerung ging, sondern in der regulären Spielzeit entscheiden wurde - auch wenn einige Profis nicht mehr daran geglaubt hatten. „Ich hatte das Gefühl, dass wir erst in der Verlängerung gewinnen“, so Olic. „Aber so ist es natürlich besser...“

tik/eh/rs

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