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Hecking lobt: „Phantastisch!“

VfL Wolfsburg Hecking lobt: „Phantastisch!“

Ganz stark dieser VfL! „Jetzt stehen die Chancen im Rückspiel sehr gut“, erklärte Verteidiger Christian Träsch nach dem Wolfsburger 3:1 gestern im Achtelfinale der Europa League gegen Inter Mailand freudestrahlend. Allerdings: Dass der VfL als Wachmacher einen Rückstand brauchte, gefiel Coach Dieter Hecking gar nicht.

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Steigerung nach der Pause: Der VfL (l. Robin Knoche, r. Josuha Guilavogui) verdiente sich den Sieg gegen Inter Mailand (M. Fredy Guarin).

„Nein, den frühen Gegentreffer hätte ich lieber nicht gesehen“, sagte der 50-Jährige. André Schürrle hatte den Ball nach einem schwierigen Zuspiel von Robin Knoche im Spielaufbau in die Füße von Inters Mauro Icardi gespielt. „Wir haben versucht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, aber er trifft ihn nicht sauber. Das passiert“, schilderte Knoche. Nur: „Von diesen Fehlpässen hatten wir in der ersten Halbzeit zu viele.“

Der Bundesliga-Zweite VfL Wolfsburg setzt seinen Siegeszug durch Europa fort und darf nun vom Viertelfinale träumen. Kevin De Bruyne trifft zweimal, und am Ende war das 3:1 gegen Inter Mailand hochverdient.

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Stimmt, die Wolfsburger taten sich zunächst schwer gegen das Mailänder Pressing. Wie sie allerdings dann die Kurve bekamen, das brachte Hecking ins Schwärmen: „Phantastisch, wie die Mannschaft das Spiel gedreht hat! Am Anfang waren wir ein wenig nervös, hatten leichte Ballverluste. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir das viel besser gemacht.“ Träsch, der für den erneut schwachen Schürrle zur Pause reinkam: „In der zweiten Hälfte haben wir wenig zugelassen, sind dann sogar noch aufs vierte Tor gegangen. Aber mit dem 3:1 können wir zufrieden sein.“

Fürs Rückspiel am nächsten Donnerstag in Mailand ist das Ergebnis auf jeden Fall ein riesiger Vorteil. „Es ist eine gute Ausgangsposition“, stimmte Manager Klaus Allofs zu. Und der VfL steigt so langsam aber sicher zu einem der Favoriten auf den Europa-League-Titel auf. „Erstmal erwartet uns im Rückspiel ein ganz heißer Tanz“, warnte Hecking vor übertriebener Euphorie. Aber: „Wir haben auch auswärts bewiesen, dass wir Tore machen können. Und wenn Inter die Räume öffnen muss, stehen die Chancen gut.“ Doch zunächst geht‘s am Sonntag zu Hause gegen den SC Freiburg.

tik/eh

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