Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Hecking ist die Trainerdiskussion in Wolfsburg „egal“

VfL Wolfsburg Hecking ist die Trainerdiskussion in Wolfsburg „egal“

Trainer Dieter Hecking geht mit der aufkommenden Kritik an seiner Arbeit beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg gelassen um. „Mir ist das egal, ich kann es ja sowieso nicht ändern, dass da diskutiert wird“, sagte der 51-Jährige gegenüber der WAZ.

Voriger Artikel
„...und jetzt macht der Hecking alles falsch“
Nächster Artikel
Weiter Stammtorwart: Für Benaglio keine Frage

Dieter Hecking stellt sich vor sein Team und verspricht eine Leistungssteigerung gegen Augsburg.

Quelle: Britta Schulze

Bei sechs Punkten Rückstand auf den sechsten Platz ist vier Spieltage vor Saisonende die erneute Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb unwahrscheinlich.  

„Wir dürfen nicht alles rosarot malen, was im letzten Jahr passiert ist. Auch im Erfolg haben wir nicht alles richtig gemacht“, betonte der Trainer des Pokalsiegers von 2015. Er teile nicht die Ansicht, „Hecking macht alles richtig. Jetzt macht Hecking halt alles falsch. Wenn die Meinung vorherrscht, dann ist es halt so.“

Die Einstellung der Spieler sei nicht das Problem. „Die Mannschaft wird sich straffen - da können sie sicher sein“, versprach er vor der Heimpartie am Samstag gegen den FC Augsburg. 

Das Heft des Handelns

von Andreas Pahlmann

Seine Trainerstationen vor Wolfsburg waren alle ganz anders als der VfL und sie waren mit D. Heckings Aufgabe hier auch nur ganz schwer zu vergleichen. Eines aber zeichnete Hecking überall aus: Er behielt das Heft des Handelns immer selbst in der Hand, ging freiwillig oder nutzte Ausstiegsklauseln.

Dass er jetzt, da eine Diskussion um seine Zukunft beim VfL noch nicht einmal richtig aufgeflammt ist, selbst das Wort ergreift, passt zu dieser Geradlinigkeit, die Hecking seit seinem Amtsantritt in Wolfsburg vermittelt hat.

Auch er habe nicht alles richtig gemacht, sagte er gestern. Ein Einsicht, die ihn auszeichnet - weil man sie in der Bundesliga viel zu selten findet.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell