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Hecking hat die Qual der Wahl

VfL Wolfsburg Hecking hat die Qual der Wahl

So schwer wie jetzt dürfte es für Dieter Hecking noch nie gewesen sein, die richtige Startelf zu finden. Vor dem Spitzenspiel in der Fußball-Bundesliga gegen Bayer Leverkusen hat der VfL-Trainer gleich auf vier, fünf Positionen die Qual der Wahl. Wolfsburgs Manager Klaus Allofs freut‘s: „Wir haben jetzt 15, 16, die jederzeit spielen können. Das ist ausschlaggebend für Erfolg.“

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Konkurrenzkampf: Naldo (r.) war beim Sieg in Berlin gesperrt, Timm Klose (l.) vertrat ihn gut.

Quelle: Imago 14062551

Beim VfL-Sieg in Berlin haben zwei bisherige Reservisten ihre Chance genutzt, Druck zu machen. Timm Klose hat in der Innenverteidigung stark gespielt. Allofs lobt: „Er hat von Naldos Sperre profitiert und die Möglichkeit genutzt.“ Nun muss Hecking sich zwischen den beiden und Robin Knoche für zwei freie Plätze entscheiden. Auch Siegtorschütze Daniel Caligiuri drängt in die Startelf. „Er hat Argumente geliefert“, findet Allofs, ohne ihn stärker als dessen Konkurrenten auf der linken Seite, Ivan Perisic, einzuschätzen.

Auf der Rechtsverteidiger-Position hatte Patrick Ochs nach schwachen Leistungen noch einmal eine Chance bekommen. Aber Christian Träsch scharrt weiterhin mit den Hufen. „Für ihn wird es eine große Enttäuschung gewesen sein, dass er in Berlin gar nicht gespielt hat“, vermutet Allofs. „Aber es kommt der Moment, in dem er wieder dran ist.“

Auch im Sturm hätte Hecking schon gegen die Hertha wieder gewechselt. Doch weil sich Ivica Olic verletzt hatte, spielte noch einmal Bas Dost. Wie eng die Entscheidung nun wird, hängt vor allem an Olic‘ Genesung.

Allofs sieht noch auf einer weiteren Position einen sich anbahnenden Konkurrenzkampf. „Junior Malanda wartet. Er ist dran an der Stammelf“, so der Manager über den belgischen Neuzugang. Der 19-Jährige, der vor zehn Tagen gegen Mainz eingewechselt wurde, wäre die Alternative zu Slobodan Medojevic im zentralen Mittelfeld.

rs

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