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Hecking hat Draxler schon lange im Auge

VfL Wolfsburg Hecking hat Draxler schon lange im Auge

Julian Draxler beim VfL - für Dieter Hecking geht damit auch ein lange gehegter Traum in Erfüllung. Denn der Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten hat den 21-Jährigen bereits seit über vier Jahren im Visier, wie er am Dienstag verriet.

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Der kleine Julian ganz groß: VfL-Neuzugang Draxler brachte seinem neuen Trainer Dieter Hecking im Pokal mal eine ganz bittere Niederlage bei.

Quelle: Imago

25. Januar 2011, Viertelfinale im DFB-Pokal: Hecking ist mit dem 1. FC Nürnberg zu Gast auf Schalke, es steht 2:2 in der Verlängerung. S04-Coach und Ex-VfL-Trainer Felix Magath bringt in der 116. Minute den erst 17-jährigen Draxler in die Partie - und der erzielt drei Minuten später das entscheidende 3:2. „Seitdem habe ich ein Auge auf ihn geworfen, um zu sehen: Wo geht die Entwicklung hin?“, sagte Hecking.

Viereinhalb Jahre später hat der VfL-Coach die Chance genutzt und bei Draxler zugegriffen - für 36 Millionen Euro Ablöse. Lange überzeugen mussten Hecking und Manager Klaus Allofs den Weltmeister nicht. „Auch Julian hat gesehen, wie erfolgreich wir waren und welche Entwicklung wir genommen haben. Das sind alles gute Argumente - aber die brauchst du auch, wenn du Spieler von solcher Qualität überzeugen willst“, so Hecking.

Auch den zweiten Neuen, Dante vom FC Bayern, hat das Projekt in Wolfsburg überzeugt. Er bildet zusammen mit Naldo und Luiz Gustavo nun eine südamerikanische Achse beim VfL. „Solange sie nicht anfangen, brasilianisch mit Hacke, Spitze, eins, zwei, drei zu spielen, habe ich da nichts gegen“, sagte Hecking schmunzelnd. Und ernsthaft: „Sie müssen sich noch im Zusammenspiel beweisen, damit wir in der Abwehr zu einer uneinnehmbaren Festung werden.“

tik/eh

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