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Hecking glaubt an das Ende der grauen Serie gegen Bayer

VfL Wolfsburg Hecking glaubt an das Ende der grauen Serie gegen Bayer

16 Bundesliga-Spiele in Leverkusen - kein einziger VfL-Sieg. Zwei Wolfsburger Auswärtsspiele in dieser Saison - kein Tor, kein Punkt. Es gibt bessere Vorzeichen. Trotzdem fährt der VfL mutig zum Fußball-Bundesliga-Duell morgen (15.30 Uhr) bei Bayer. Wolfsburg-Trainer Dieter Hecking: „Irgendwann ist mal der Zeitpunkt gekommen, diese graue Serie zu durchbrechen. Warum nicht am Samstag?!“

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16 Pleiten in Leverkusen: Die erste Pleite war 1997 ein 1:2 (Bild links), die höchste 2006 ein 0:4 (r.). Dieter Hecking wil die graue Serie endlich beenden.

Bayer hat aus vier Spielen neun Punkte geholt, hat Top-Spieler wie Lars Bender, Giulio Donati, Sidney Sam oder Stefan Kießling in seinen Reihen. „Ein guter Gegner“, sagt Geburtstagskind Hecking (wurde gestern 49). Aber fast trotzig fügt er hinzu: „Wir sind auch gut! Und ich muss sagen, dass ich mir schon was ausrechne. Ich traue meiner Mannschaft da alles zu.“

Damit aus dem mauen Auswärtsstart (0:2 in Hannover, 0:2 in Mainz) kein Auswärtskomplex wird, braucht der VfL aber endlich auch mal Auswärtstore. Hecking: „Wir hatten ja in den beiden Spielen auch unsere Chancen. Ich würde mir mehr Gedanken machen, wenn wir da gar keine Torchancen gehabt hätten.“ Und: In beiden Spielen kassierte der VfL Platzverweise, insgesamt drei. „Ich würde mich freuen“, so Hecking schmunzelnd, „wenn wir dieses Spiel in Leverkusen jetzt mal mit elf gegen elf zu Ende spielen könnten. Das wäre schon hilfreich...“

Während der VfL seine böse Serie durchbrechen will, darf aus Leverkusener Sicht durchaus alles so laufen wie gehabt: Gegen keinen anderen Bundesliga-Klub ist Bayer daheim so oft unbesiegt wie gegen den VfL. Und: Saisonübergreifend gab‘s in den letzten fünf Heimspielen Siege. Das bisher letzte Mal, dass Bayer in der Bay-Arena nicht gewonnen hat, war am 6. April 2013. Das Ergebnis damals: 1:1. Der Gegner: VfL Wolfsburg.

Wenn Hecking noch mehr Mutmacher braucht, kann er versuchen, Hermann Taube und Wolfgang „Otto“ Wallek ausfindig zu machen. Sie sorgten mit ihren Toren tatsächlich für einen 2:1-Sieg des VfL in Leverkusen - vor mehr als 36 Jahren in der 2. Liga.

apa

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